Volltextsuche über das Angebot:

° / °

Navigation:
Fantasy-Autor Markus Heitz las bei Gillmeister

Peine Fantasy-Autor Markus Heitz las bei Gillmeister

Peine. Rund 40 Fantasy-Fans ließen sich am Dienstagabend in der Peiner Buchhandlung Gillmeister in die dunkle Welt der Albae entführen. Bei seiner Lesung enthüllte Autor Markus Heitz auch Geheimnisse seiner Arbeit.

Voriger Artikel
Zustellprobleme: Vöhrumer warten auf Post
Nächster Artikel
"Die Welle" im Forum

Las bei Gillmeister: Markus Heitz.

Quelle: im

„Was die Drillinge Sisaroth, Tirîgon und Firûsha in dem Schlund im Gebirge erleben und ob sie das überleben, kann ich aus dramaturgischen Gründen nicht sagen“, unterbrach der 41-jährige Autor seine Geschichte gerade dann, als sie am spannendsten war. Das wiederholte sich noch einige Male - und die Zuhörer lachten. Schließlich sollten sie nach den bereits erschienen Büchern mit den „Legenden der Albae“ auch noch den erst im August erschienen Band „Dunkle Pfade“ kaufen.

So blieb auch im Dunkeln, was die Drillingsmutter auf der Suche nach einem Mörder in einem unheimlichen Fahrstuhl erlebt - und ob sie trotz eines gebrochenen Fußes ihren Verfolgern entkommt. „Meine Leser wissen das schon: Zehn Prozent Verlust sind normal“, konstatierte Heitz ungerührt.

Die Albae sind ohnehin eher Bösewichter als Lichtgestalten. „Elfen sind langweilig, und Farbe bedeutet nichts“, stellt der Fantasy- und Horrorschriftsteller fest und las eine Passage vor von einem verrückten Knochenkünstler, der aus den Gebeinen besonders wohlgestalter Zeitgenossen Innenausstattungen baut.

„Die Idee dazu habe ich von einem Besuch in der Knochenkirche im tschechischen Kutná Hora Sedlec“, verriet Heitz. Die Anregung zu der Episode mit dem Ober-Bösewicht Tossàlor verdanke er dem Anblick eines Fischskeletts in einem Museum in Stralsund.

Bis 2015 sei er mit verschiedenen Projekten eingedeckt, berichtete der Fantasy-Autor, der vor 20 Jahren leidenschaftlicher Rollenspieler war und zügig produziert. „Der Roman ist fertig, bevor ich den ersten Satz schreibe“, erklärte er. „Dann schreibe ich zweieinhalb Monate lang täglich vier Seiten.“ Nach einem halben Jahr sei ein Buch fertig.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung