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Familienstreit endete mit Körperverletzung

Verhandlung am Amtsgericht Peine Familienstreit endete mit Körperverletzung

Mahnende Worte und eine vorläufige Einstellung des Verfahren wegen Körperverletzung: Zwei Familien müssen jetzt zur Wiedergutmachungskonferenz (Täter-Opfer-Ausgleich) und wären bei Erfolg dieser noch mal mit dem sprichwörtlichen „blauen Auge“ davon gekommen.

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Amtsgericht Peine: Hier wurde der Fall verhandelt.
 

Quelle: Archiv

Peine. Seit vielen Jahren streiten sich zwei Peiner Familien. Waren die jeweiligen Mütter ehemals beste Freundinnen, gipfelten die seit Jahren gegenseitigen Anzeigen, Beleidigungen und Beschimpfungen im letzten Frühjahr in einer handfesten Auseinandersetzung.

Einige Familienmitglieder hatten sich zufällig am Morgen getroffen und da schon handgreiflichen Streit, der mit „multiplen Kratzwunden“ endete, im Laufe des Tages schaukelte sich diese Auseinandersetzung immer weiter hoch. Am Nachmittag schließlich kam es zu weiteren körperlichen Tätlichkeiten, eine Anzeige folgte.

Es kam zu körperlichen Auseinandersetzungen

Die Vorsitzende Richterin richtete insbesondere an die jüngste Angeklagte (16 Jahre) mahnende Worte, ihre Ausbildung ernst zu nehmen und ihre Freizeitgestaltung zu überdenken. Ihre mitangeklagten Eltern wurden streng ermahnt, ihren Erziehungsauftrag wahr zu nehmen.

Zum Streit zwischen den Familien, der seit vielen Jahren immer wieder „hoch kocht“, machte die Richterin einen wohlwollenden Vorschlag. Das Verfahren würde vorläufig eingestellt, wenn alle Beteiligten sich an einen Tisch setzen und in einer Wiedergutmachungskonferenz ihre Streitigkeiten beilegen. Die Frist dafür hat die Richterin mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft auf drei Monate festgelegt. „Klappt es, dann stelle ich Ihr Verfahren endgültig ein. Klappt es nicht, sehen wir uns hier wieder und es wird erneut verhandelt“, legte sie eindeutig die Regeln fest.

Peine sei zu klein, um sich aus dem Weg gehen zu können, deshalb müssten diese Zwistigkeiten bereinigt werden. Eine moderierte Aussprache sei laut Gericht dazu am besten geeignet. Die Angeklagten nahmen den Vorschlag an.

Von Grit Storz

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