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Falscher Polizist stoppte Autofahrerin

Peine Falscher Polizist stoppte Autofahrerin

Peine. Ein falscher Polizist hat in der Nacht zu Donnerstag in Hofschwicheldt eine 18-Jährige auf der B494 gestoppt und eine Verkehrskontrolle vorgetäuscht. Für einen angeblichen Tempoverstoß forderte der Mann 80 Euro Bußgeld.

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Echter Polizist: Peter Rathai zeigt, wie ein richtiger Dienstausweis aussieht.

Einen ähnlichen Fall hatte es in der vergangenen Woche im Landkreis Gifhorn gegeben. Laut Landeskriminalamt gebe es insgesamt aber keine Häufung dieser Fälle in Niedersachsen.

Die 18-Jährige fuhr gegen Mitternacht auf der B494 vom Deutschen Kaiser in Richtung Rosenthal. Kurz vor Hofschwicheldt habe sie ein Auto – vermutlich eine VW Polo – überholt. An der Heckscheibe des VW befand sich eine Leuchtschrift mit der Aufforderung „Bitte Folgen“ . In der Annahme, dass es sich um eine Polizeifahrzeug handelte, habe sie in Hofschwicheldt angehalten. Es sei dann eine männliche Person im Alter von 40 bis 50 Jahren an ihre Fahrertür getreten und habe erklärt, sie sei 30 Kilometer pro Stunde zu schnell gefahren und das würde nun 80 Euro kosten.

Da der Mann stark nach Alkohol gerochen hat, kam der Heranwachsenden Zweifel. Sie bezahlte kein Geld und verlangte den Dienstausweis zu sehen. Daraufhin ging der Mann zu seinem Auto, wendete das Fahrzeug und fuhr in Fahrtrichtung Stedum davon.

Eine Woche zuvor war es in Wittingen zu einem ähnlichen Betrugsversuch gekommen. Zwei junge Männer hielten eine 19-Jährige mit einer Polizeikelle an und forderten für angebliche Ausstattungsmängel am Wagen 30 Euro in bar, wie die Polizei Gifhorn mitteilte. Die Frau hatte aber zu wenig Geld dabei. Falsche Polizisten, die Autos anhalten, tauchten hin und wieder auf, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts in Hannover. Besonders häufig sei die Betrugsmasche aber nicht. „Da haben wir keinen Anstieg niedersachsenweit.“

Peines Polizei-Sprecher Peter Rathai verwies auf einige Fälle, in denen Trickbetrüger sich als Polizisten ausgeben, um in die Wohnungen ihrer Opfer zu gelangen. Eine Häufung dieser Taten liege jedoch auch nicht vor. Rathai betonte, dass Bürger, die sich unsicher sind, jederzeit bei der Polizei melden können, um zu erfragen, ob der Einsatz echt ist. Er sagte: „Echte Polizisten haben dafür Verständnis.“

pif

• Zeugen, die Hinweise auf den Täter auf der B494 geben können, melden sich bei der Polizei unter Telefon 05171/9990 .

Text wurde aktualisiert

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