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Falkner auf Kaninchenjagd

Peine Falkner auf Kaninchenjagd

Auf dem städtischen Friedhof der St.-Jakobi-Gemeinde an der Gunzelinstraße gibt es eine Kaninchenplage.

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Falkner Heinrich Buhmann geht mit seinem Wüstenbussard künftig auf dem städtischen Friedhof auf Kaninchenjagd.

Quelle: pif

Peine. Deshalb hat der Kirchenvorstand den Falkner Heinrich Buhmann engagiert, der dort künftig mit seinem Wüstenbussard Leyla auf die Jagd geht. Gestern verschaffte sich der 77-Jährige aus Equord einen ersten Überblick. An seiner Seite jagen der Kleine Münsterländer Marco und das Frettchen Fretti.

„Bis vor einigen Jahren jagte hier Carsten Thies, der eine Ausnahmegenehmigung besaß und in der Dämmerung auf dem Friedhof schießen durfte“, sagte Pastor Frank Niemann, Vorsitzender des Kirchenvorstands von St. Jakobi. Nun haben sich die Kaninchen wieder so sehr vermehrt, dass dringend Handlungsbedarf bestand. Niemann sagte: „Uns war klar, dass wir eine Jagd mit dem Gewehr auf dem Friedhof nicht wollten. Da bot sich die ungefährliche Variante mit dem Bussard an.“ Der Kontakt kam erst kürzlich zustande - bei der Hubertus-Messe in der St.-Jakobi-Kirche.

Drei bis vier Kaninchen kann der amerikanische Wüstenbussard am Tag erlegen, sagt Buhmann. Die Beute teilen sich der Bussard und der Falkner: „Ich nehme die Schenkel, Leyla bekommt den Rest.“ Pastor Niemann verweist an dieser Stelle noch einmal ganz deutlich darauf, dass außer Marco keine Hunde auf den Friedhof dürfen. „Er hat eine Ausnahmegenehmigung“, sagte Niemann. Während der Münsterländer die Kaninchen aus den Büschen und dicht bewachsenen Flächen aufscheuchen soll, schickt Buhmann sein Frettchen in die Bauten der Kaninchen, wo Fretti sie dann an die Oberfläche scheucht. Dort schnappt dann Leyla zu.

Nachdem es in jüngster Zeit vermehrt „freundliche Hinweise“ auf die Kaninchenplage gegeben hat, ist Pastor Niemann froh über die „biologische“ Lösung. „Fallen aufzustellen, wäre keine Alternative gewesen, das ist für die Tiere ein sehr qualvoller Tod“, sagte er. Grundsätzlich sei es aber notwendig, einen Interessenausgleich zwischen der Natur und den Bedürfnissen auf dem Friedhof zu schaffen, betonte der Pastor.

pif

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