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Fahrradunterstand für Flüchtlingswohnheim

Groß Lafferde Fahrradunterstand für Flüchtlingswohnheim

Groß Lafferde. Fünf Jahre lang stand der Bau eines Fahrradunterstandes am Flüchtlingswohnheim in Groß Lafferde ganz oben auf der Bedarfsliste der Bewohner. „Nun haben wir Nägel mit Köpfen gemacht“, erklärte Stefanie Weigand, Sprecherin des Ortsverbands Fuhsetal Bündnis 90/Die Grünen.

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Von links: Jürgen Basedow-Clark, Hossam Alameh, Karlheinz Leicht, Stefanie Weigand, Raeed Haji, und Manfred Plätzer bauten Hand in Hand den lange gewünschten Fahrradunterstand.

Quelle: bol

Gestern wurde der lang ersehnte Fahrradunterstand gebaut.

Unterstützung bekamen Weigand, Karlheinz Leicht, Jürgen Basedow-Clark und Manfred Plätzer vom Ortsverband dabei von den Bewohnern selbst. Raeed Haji und Hossam Alameh, der als gelernter Tischler maßgeblich zum erfolgreichen Aufbau beitrug, halfen fleißig mit und freuten sich sichtlich über die Erfüllung dieses Wunsches.

„Schon seit fünf Jahren wünschen wir uns diesen Unterstand“, sagte Alameh. Viele Bewohner besitzen ein gespendetes Fahrrad. Es ist oft das einzige Fortbewegungsmittel, um Erledigungen in Hoheneggelsen und Groß Lafferde zu machen, um zum Einkaufen zu fahren oder einfach nur mal raus zu kommen.

Gespendete Räder werden vor Ort von den Bewohnern selbst auf Vordermann gebracht, waren bislang jedoch ungeschützt der Witterung ausgesetzt. „Da sind die Räder wieder einsatzbereit und dann vergammeln sie, weil sie immer im Regen stehen“, merkte Weigand an.

Mit dem Fahrradunterstand wurde nun Abhilfe geschaffen. „Dies war den Bewohnern des Heimes sogar noch wichtiger als der Wunsch, barrierefrei ins Internet gehen zu können“, machte Weigand die Notwendigkeit des Projektes, das mit rund 1000 Euro vom Ortsverband Fuhsetal Bündnis 90/Grüne finanziert wird, deutlich.

Lange Zeit war nicht klar, wie der Unterstand finanziert und wo er aufgebaut werden soll. Zudem habe es noch weitere Hürden gegeben, berichtete Weigand weiter. „Nun ist aber endlich alles mit der Gemeinde abgesprochen, die auch das Material besorgt hat. Uns vom Ortsverband war es sehr wichtig, dieses Projekt endlich umzusetzen, denn das Rad ist für viele wirklich die einzige Möglichkeit, das Wohnheim zu verlassen.“

bol

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