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Fahren ohne Führerschein und Cannabis-Anbau

Peine Fahren ohne Führerschein und Cannabis-Anbau

Peine. Weil er im Sommer beim Autofahren ohne Führerschein erwischt und bei ihm zu Hause auch noch zwei ansehnliche Cannabis-Pflanzen entdeckt wurden, wurde ein 24 Jahre alter Peiner jetzt im Amtsgericht zu einer Gesamt-Haftstrafe von vier Monaten auf Bewährung verurteilt.

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In der Dachwohnung des Peiners wurden zwei Cannabis-Pflanzen gefunden. Nun stand er vor Gericht.

Quelle: mgb

Da er einschlägig vorbestraft ist, tat sich das Gericht zunächst schwer mit einer nochmaligen Bewährungsstrafe. Außerdem soll er 150 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten, und ein Bewährungshelfer wird ihm für die dreijährige Bewährungsphase zur Seite gestellt.

Zum Schwimmen wollte er damals mit seinen Freunden in einem geliehenen Auto fahren, als eine Polizeikontrolle in Stederdorf feststellte, dass er gar keinen Führerschein besaß. Auch eine Lizenz zum Anbau von Haschisch konnte er nicht nachweisen, als die Polizei nach einem anonymen Hinweis bei einer Durchsuchung seiner Dachwohnung im August 2014 zwei Cannabis-Pflanzen von 80 und 100 Zentimetern Größe sowie 20 Samen und Aufzucht-Zubehör fand.

Zurzeit befindet sich der junge Mann, der noch im Dezember als Ein-Euro-Jobber bei der Labora in Sachen Renovierung und Farbgestaltung beschäftigt war, in Ersatzhaft, weil er seine Geldstrafen aus vorhergegangenen einschlägigen Verurteilungen nicht bezahlen kann. Er hat einen Hauptschulabschluss und strebt wieder eine Beschäftigung in diesem Arbeitsfeld an, das ihm sehr zusagt, wie er vor Gericht erklärte. Daher will er sich auch um einen Ausbildungsplatz bemühen.

Diese positive Sozialprognose nahmen Staatsanwaltschaft und Richter zum Anlass, es noch einmal auf eine Bewährungsstrafe hinauslaufen zu lassen.

„Das ist wirklich Ihre allerletzte Chance“, machte der Strafrichter deutlich. Er regte außerdem an, dass der Delinquent im Rahmen des Programms „Schwitzen statt Sitzen“ seine Geldstrafen mit gemeinnütziger Tätigkeit abarbeiten könne.

hui

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