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Fahren ohne Führerschein: Peiner (44) geriet in Radarfalle

Peine Fahren ohne Führerschein: Peiner (44) geriet in Radarfalle

Wegen Fahrens ohne Führerschein ist ein Peiner (44) jetzt zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen von je 50 Euro verurteilt worden. Das sind insgesamt 3500 Euro. Das Verfahren gegen seinen 33 Jahre alten Neffen wegen Strafvereitelung wurde eingestellt. Der hatte angegeben, dass er selber und nicht sein Onkel gefahren sei.

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Quelle: A

Weil er seinen Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer hatte abgeben müssen, war der 44 Jahre alte Angestellte darauf angewiesen, dass ihn jemand regelmäßig zum Dienst nach Wolfsburg fuhr und auch wieder abholte. Das lief gut, bis einer seiner Fahrer jedoch kurzfristig erkrankte. Da auf die Schnelle niemand anders zur Stelle war, setzte er sich schließlich selber und etwas verspätet hinter das Steuer und fuhr daher mit schnellerem Tempo als erlaubt. Dies wurde dem Beklagten zum Verhängnis, denn er geriet wegen Geschwindigkeitsüberschreitung in eine Radarfalle.

Um einer weiteren Bestrafung und noch mehr Punkten in Flensburg zu entgehen, bat er seinen Neffen, die Schuld auf sich zu nehmen. Der wollte seinem Onkel gern behilflich sein und füllte den Anhörungsbogen entsprechend aus. Doch die im Verwandten- und Freundeskreis immer wieder hervorgehobene Ähnlichkeit zwischen den beiden zog bei der Behörde nicht, der Betrug flog auf und landete bei der Justiz.

Während das Verfahren gegen den bislang unbescholtene Kraftfahrer gegen eine Geldauflage von 300 Euro eingestellt wurde, kam der Onkel nicht so billig davon. Zwar hielt der Richter ihm zugute, dass er geständig sei und nicht zum Spaß, sondern weil er zur Arbeit musste, gegen das Fahrverbot verstoßen hatte. Aber wegen besagter vorsätzlicher Trunkenheitsfahrt am Steuer war er schon zu 1350 Euro Geldstrafe und zum Führerschein-Entzug über sieben Monate verurteilt worden und damit einschlägig straffällig geworden.

„Mit 70 Tagessätzen und einem Monat Führerschein-Verbot für diesen Verstoß liegen Sie beim jetzigen Strafmaß an der unteren Grenze“, sagte der Richter.

hui

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