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Experten informierten über Burnout

Bündnis gegen Depression Experten informierten über Burnout

Das Thema ist hochaktuell: Burnout und Depression am Arbeitsplatz. Unter diesem Titel lud das Peiner Bündnis gegen Depression jetzt zu einem Info-Abend in das KIDZ der Stadtwerke Peine ein. Rund 80 Interessierte nahmen teil.

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Expertenrunde: Die Teilnehmer zeigten Wege auf, mit Burnout und Depression umzugehen.

Die Ärztin Dr. Marion Renneberg zeigte die verschiedenen Phasen des Burnout-Syndroms sowie den Übergang in Angststörungen und Depression eindrucksvoll auf. Dabei stellte sie heraus, dass es „neben Medikamenten eine Reihe anderer Möglichkeiten gibt, mit den Beschwerden umzugehen“.

Eine Betroffene beschrieb ehrlich und bewegend ihren Weg durch Burnout und Depression. „Ich habe im Verlauf meiner Erkrankung sehr gute Erfahrungen mit Entspannungsverfahren sowie Nahrungsergänzungsmitteln und Vitalstoffen gemacht.“ Sie hat ihren Arbeitsplatz gewechselt und nimmt seither ihre Bedürfnisse und Grenzen besser wahr und auch ernst.

Bei einem weiteren Betroffenen fing die Depression während der Arbeitslosigkeit an. Er kam durch Rehaklinik und Psychotherapie, jedoch „allen voran durch die unterstützende Familie, aber auch durch Akupunktur und Autogenes Training“ aus der schwierigen Zeit in die Arbeitswelt zurück. Auch er erkannte, dass eine Veränderung nötig sei, um langfristig wieder arbeiten zu können.

Im Anschluss stand eine Expertenrunde für Fragen zur Verfügung. Das Publikum warf unter anderem die Frage auf, wie das Problem der langen Wartezeiten auf Facharzttermine und Therapieplätze bei Psychotherapeuten und in Kliniken zu lösen sei. Dietmar Kurz von der Barmer GEK empfahl, sich jeweils an seine eigene Krankenkasse zu wenden: „Im Rahmen der sogenannten Integrierten Versorgung ist es gegebenenfalls möglich, schneller Behandlung zu erhalten.“

Eine weitere Möglichkeit ist die Inanspruchnahme von Ambulanter Psychiatrischer Pflege. Detlef Klann von der Selbsthilfegruppe Männerdepression erklärte, „dass der Besuch einer Selbsthilfegruppe einerseits Wartezeit überbrücken, andererseits auch im weiteren Verlauf der Therapie und darüber hinaus eine große Stütze für die Betroffenen darstellen kann“. In Peine gebe es bereits viele Selbsthilfegruppen zum Thema. Diese können über die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe Peine (KISS) in Erfahrung gebracht werden.

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