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Experte: „Rauchen gefährdet die Gesundheit extrem“

PAZ-Gesundheitstipp Experte: „Rauchen gefährdet die Gesundheit extrem“

Rauchen gilt bei vielen immer noch als „cool“. Dabei fügt man sich selbst und anderen durch den blauen Dunst erhebliche Schäden zu. Diese entstehen hauptsächlich durch das in Zigaretten enthaltene Nikotin. „Es ist der Hauptwirkstoff von Tabak und eines der stärksten bekannten Gifte. 

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Ein letzter Zug: Endlich mit dem Rauchen aufzuhören, das wünschen sich viele. Es dient der Gesundheit.

Quelle: Foto: Archiv

Peine. Meist wird Nikotin in Form von getrockneten, fermentierten Tabakblättern konsumiert. Tabakrauch enthält insgesamt fast 4000 Inhaltsstoffe“, weiß Dietmar Kurz von der Peiner Barmer-GEK-Gesundheitskasse.

Zu den größten Schadstoffen gehören unter anderem Kohlenmonoxid, Cyanwasserstoff, Benzol, Acrylamine, freie Radikale und Cadmium. Die wichtigste Wirkung hat das Nikotin. „Etwa sieben bis zehn Sekunden nach einem Lungenzug erreicht mit Nikotin angereichertes Blut das Gehirn. Die Wirkung von Nikotin hält nur wenige Minuten an. Reines Nikotin kann, wenn es geschluckt wird, innerhalb von Minuten töten“, warnt der Experte.

Die von starken Rauchern täglich aufgenommene Nikotin-Menge wirkt nur deshalb nicht tödlich, weil der Körper das Nikotin relativ rasch wieder abbaut.

Rund ein Viertel des beim Abbrennen einer Zigarette entstehenden Rauches saugen Raucher in ihre eigenen Lungen. Die anderen drei Viertel ziehen in die Umgebung. In diesem Nebenstrom-Rauch sind sämtliche Bestandteile des Tabakrauchs enthalten. Auch das Blut von Passivrauchern enthält Nikotin und erhöhte Kohlenmonoxidwerte.

„Wer 15 Jahre lang in stark verrauchten Räumen arbeitet, hat ein fast doppelt so hohes Lungenkrebsrisiko wie nicht oder nur gering belastete Personen“, erklärt Kurz.

Mehr als 25 Krankheiten und Todesursachen sind auf die Wirkung der im Tabakrauch enthaltenen Substanzen zurückzuführen. Diese Stoffe streichen mit dem Atemstrom durch Bronchien und Lunge, lagern sich dort ab oder dringen über die Schleimhäute ins Blut. Die Ablagerungen bilden einen Nährboden für Infektionen.

Das Herz-Kreislauf-System wird stark belastet. Herzinfarkte, Schlaganfälle und Durchblutungsstörungen bis zum Gewebezerfall (Raucherbein) sind mögliche Folgen. Lungen- und Bronchialkrebs, Kehlkopfkrebs, Mundhöhlenkrebs sowie Krebserkrankungen von Blase, Niere und Bauchspeicheldrüse stehen erwiesenermaßen in Zusammenhang mit dem Rauchen.

Viele Gesundheitskassen bieten Kurse zur Rauchentwöhnung an.

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