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Ex-Tennisprofi Sascha Nensel zieht in PTC-Halle ein

Peine Ex-Tennisprofi Sascha Nensel zieht in PTC-Halle ein

Peine. Der Kunststoff-Bodenbelag riecht noch neu, an der Wand prangt das Logo Nensel Academy, daneben der unmissverständliche Slogan: „Learn. Fight. Win.“ Der Ex-Profi Sascha Nensel (45) aus Peine und seine Partner haben sich ihren Traum von einer eigenen Tennis-Talentschmiede verwirklicht. In der ehemaligen PTC-Halle an der Sundernstraße, die zuletzt vier Jahre leer stand, will Nensel die Stars von Morgen ausbilden.

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Gut vier Jahre stand die ehemalige PTC-Halle an der Sundernstraße leer, jetzt hat sie die Akademie von der Stadt Peine gemietet.

Quelle: Michael Lieb (mic)

Die Schüler sollen die besten ihres Jahrgangs werden und es an die Spitze der Weltrangliste schaffen. Auf der Internetseite der Tennisschule steht es nochmal an exponierter Stelle: „Diese Akademie dient einzig und allein dem Leistungssport.“ Neun Perspektivkinder werden derzeit von drei Trainern betreut. „Es geht um den langfristigen Aufbau junger Leute, die noch formbar sind, und das Heranführen an den Profisport“, erklärt Nensel. Die Schüler sind elf bis 15 Jahre alt.

Die Pläne für die Akademie habe es schon seit Jahren gegeben. Eigentlich sei der Sitz bereits auf Lehrte festgelegt worden, doch dann habe sich die Option Peine eröffnet: „Hier sind wir völlig autark und können allein über die Hallenzeiten verfügen“, benennt Nensel die Vorteile. Die Halle habe ihren eigenen Sanitärtrakt und einen eigenen Zugang. Im früheren Vereinsheim und Kabinentrakt der Halle leben derzeit Flüchtlinge (PAZ berichtete). „Wir haben den Eindruck, dass niemand den anderen stört“, sagt Nensel.

Der Tennislehrer, der früher selbst als Profi aktiv war, und seine Partner machen jedoch keinen Hehl daraus, dass sie sich für das gesamte Gelände samt Außenspielflächen, interessieren. „Wir möchten gerne kaufen“, sagt er ganz offen. Zeitdruck habe man dabei nicht. Eigentümerin der Halle ist die Stadt Peine. Sie hatte das Gelände 2010 gekauft, als sich die Auflösung des Peiner Tennis Club von 1920 andeutete. Diese erfolgte dann Anfang 2011. Über einen möglichen Kauf habe es bereits erste Gespräche mit der Stadt Peine gegeben.

Die Akademie hat bereits einiges in die Halle investiert: die Wände sind neu gestrichten, der Hartplatz-Boden, Typ Rebound Ace, habe eine fünfstellige Summe gekostet. „Ich fand die Anlage schon immer schön, früher bin ich hier oft gejoggt. Wir haben Platz und sind dicht an der Natur, können im Herzberg laufen. Der Hauptgrund, uns hier niederzulassen, war die große Flexibilität vor Ort. Es passt einfach alles“, sagt Nensel.

Derzeit ist Nensel noch aktiv eingebunden. Er betreut den serbischen Tennis-Profi Dusan Lajovic, will sich künftig aber mehr Zeit für Peine nehmen. Da es bereits weitere Anfragen von interessierten Schülern gibt, plant das Akademie-Team einen zusätzlichen Trainer einzustellen. Derzeit läuft die Akademie noch „kostenneutral“, befeuert mit viel Idealismus. Nensel sucht auch noch Sponsoren.

Weitere Infos zur Akademie gibt es unter www.nensel-academy.com.

mic

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