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Ex-Mälzerei-Gelände: Stadtverwaltung empfiehlt Nein zum Einkaufszentrum

Peine Ex-Mälzerei-Gelände: Stadtverwaltung empfiehlt Nein zum Einkaufszentrum

Peine. Enttäuscht ist der Projektplaner Rainer Gloy, der gemeinsam mit dem Hamburger Investor Michael Streithorst von der Böag-Beteiligungs-Aktiengesellschaft auf dem Gelände der ehemaligen Mälzerei Langkopf nahe dem Peiner Bahnhof ein Einkaufszentrum eröffnen will - ein Millionen-Projekt (PAZ berichtete). Es sagte: „Wir wollen so schnell wie möglich bauen und daher hoffen wir, dass uns der Peiner Rat jetzt grünes Licht gibt.“ Doch die Stadtverwaltung Peine empfiehlt den Ratsmitgliedern, das Vorhaben in der jetzigen Form abzulehnen.

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Die ehemalige Mälzerei in Peine: Hat sich der Bau des Einkaufszentrums erledigt?

Quelle: A

Laut Gloy verstehe man, dass der Investorenwettbewerb für das Lindenquartier wichtig für die Stadt Peine als Besitzer dieses Areals sei, „aber unser Großprojekt sollte fairerweise zumindest gleichzeitig starten“. Die Planung sieht vor, die bestehenden Gebäude der alten Mälzerei an der Braunschweiger Straße abzureißen. Die Fläche beträgt 17 400 Quadratmeter und die Verkaufsfläche soll 7500 Quadratmeter umfassen. Magnetbetriebe sollen ein Elektro-Fachmarkt, ein Sportartikel-Markt und ein Mode-Geschäft werden. Und genau da liegt das Problem: Laut dem Peiner Einzelhandelskonzept dürfen nur in der Innenstadt Textilien verkauft werden, aber nicht an der Braunschweiger Straße. Denn trotz der offenen Wege bildet die Bahnlinie eine wichtige Grenze im Einzelhandelskonzept der Stadt. So dürfen bestimmte Warengruppen nur in der Innenstadt verkauft werden. Mode gehört zum Beispiel dazu. Problem: Das neue Einkaufscenter würde hinter der Bahnlinie in der Südstadt liegen, also nicht mehr im City-Bereich. Der Investor hofft daher zum einen, mit seinem Konzept für das Mälzerei-Gelände Zustimmung zu gewinnen, damit ein entsprechender Bebauungsplan aufgestellt wird. Zum anderen setzt er auch darauf, dass die Politik ihr jüngst verabschiedetes Einzelhandelskonzept ändert. Das scheint aber nicht zu funktionieren.

Gloy ergänzt: „Auf der jetzigen Industriebrache an der Braunschweiger Straße sollen zusätzlich zu den Magnetbetrieben ein Fitness-Studio und eine Bowling-Bahn entstehen. Geplant sind zudem eine Apotheke, eine Arztpraxis und betreutes Wohnen.“ Er betont, dass die Böag-Gesellschaft bereits zahlreiche Großprojekte erfolgreich umgesetzt habe: beispielsweise ein Ikea-Möbelgeschäft in Berlin für 70 Millionen Euro.

tk

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