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Ewald Werthmann: Der Mann für Peine

Peine Ewald Werthmann: Der Mann für Peine

Die SPD hat Ewald Werthmann, Ratsmitglied und Ortsbürgermeister von Vöhrum, als neuen stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Peine vorgeschlagen. In seiner konstituierenden Sitzung am 24. November stimmt der Stadtrat über die Personalie ab. Vorab sprach die PAZ mit Werthmann über politische Ziele, Basisarbeit, Beliebtheit und Freizeit.

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Vor dem Egon-Bahr-Haus, der SPD-Parteizentrale: Ewald Werthmann.

Quelle: mic

Herr Werthmann, würden sie das Amt des hauptsächlich repräsentativ tätigen stellvertretenden Bürgermeisters annehmen?
Ja, ich würde das sehr gerne machen. Die SPD hat mich natürlich vorher gefragt, ob ich bereitstehe. Durch die Arbeit im Stadtrat kenne ich mich in der Politik aus. Als Pensionär habe ich die nötige Zeit, die man für repräsentative Tätigkeiten – auch tagsüber – benötigt. Dass ich Ortsbürgermeister der größten Peiner Ortschaft bin, und bei der Kommunalwahl die meisten Stimmen geholt habe, war nicht unbedingt ausschlaggebend.

Jetzt haben sie es selbst angesprochen. Mit 2525 Stimmen haben sie bei der Kommunalwahl das mit Abstand beste Ergebnis erreicht. Wie erklären Sie sich ihre Beliebtheit?
So etwas über sich selbst zu sagen, ist schwer. Ich bin ein offener und ehrlicher Mensch, der nichts verspricht, was er nicht halten kann. Außerdem stehe ich immer zu meinem Wort. Vielleicht kommt das ganz gut an.

Sehen Sie Konfliktpotenzial wenn sie gleichzeitig als Vöhrumer Ortsbürgemeister und stellvertretender Bürgermeister von Peine tätig sind?
Nein, da sehe ich ehrlich gesagt keine Probleme. Als Ortsbürgermeister vertrete ich natürlich auch die Interessen meiner Ortschaft Vöhrum. Überzogene Forderungen habe ich aber noch nie gestellt – und das werde ich in Zukunft auch nicht tun. Im übrigen sehe ich es so, dass wir alle Peiner sind – auch in den Ortschaften.

Welche sind aus Ihrer Sicht die derzeit drängendsten Probleme in der Stadt Peine?
Erstens: Die Hertie-Brache, aber da ist unser Bürgermeister Michael Kessler ja bereits dran. Allen ist klar, dass dafür so schnell wie möglich eine Lösung gefunden werden muss. Zweitens: Krippen, Kindergärten und Schulen, denn Kinder sind unsere Zukunft. Hinsichtlich der zunehmenden Ganztagsbetreuung wäre es für mich eine Lösung, Hortgruppen künftig an Grundschulen statt an Kindertagesstätten anzukoppeln. Besonders wichtig ist es aus meiner Sicht, dass Kinder aus sozial schwachen Familien besser unterstützt werden. Da müssen wir versuchen, was wir können. Drittens: der städtische Haushalt. Fest steht: Wir wollen uns nicht verschulden, daher sollten wir alle freiwilligen Leistungen der Stadt, die ein Gesamtvolumen von etwa vier Millionen Euro haben, auf den Prüfstand stellen. Wir sollten natürlich nur dort kürzen, wo es Sinn macht, keinesfalls bei den Ausgaben für Kinder.

Sie sind gerade in Pension gegangen. Wie nutzen Sie Ihre neu gewonnene Freizeit?
Zum einen natürlich für die politische Arbeit, aber auch für Reisen. Meine Frau und ich fahren leidenschaftlich gern in den Urlaub, um mehr über andere Länder und Kulturen zu erfahren. Zu Hause in Vöhrum haben wir uns vor einem halben Jahr ein Haus gekauft, das wir uns gerade nach unserem Geschmack einrichten.

Interview: Michael Lieb

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