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Evers geht nach 29 Jahren in den Ruhestand

Kreismuseum Peine Evers geht nach 29 Jahren in den Ruhestand

Peine. 1988 war das Jahr, in dem Dr. Ulrika Evers die Stelle als Museumsleiterin des Kreismuseums Peine annahm.

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Dr. Ulrika Evers in der Ausstellung „Schule wie vor 100 Jahren“. Ein Projekt, das ihr besonders am Herzen liegt.

Quelle: Lara Krämer

Peine. 2017, nach 29 Jahren, verlässt sie es wieder. „In diesen Jahren hatte ich einen riesen Spaß und konnte auch eine gewisse Handlungsfreiheit genießen“, erzählt Evers.

Auf 1200 Quadratmetern mit mehr als 25 000 Austellungsstücken organisierte Ulrika Evers manchmal bis zu zwölf Ausstellungen im Jahr. „Und wir haben noch so viel hinter den Kulissen, was man nicht sehen kann.“

Evers absolvierte das Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und klassischen Archäologie in Bochum und Münster. „Ich musste mich erst an die Verwaltung, die Teil dieser Stelle war, gewöhnen. Das war kein Teil meines Studiums und fiel mir am Anfang schwer“, sagte Evers und ergänzt: „Aber ich hatte Hilfe!“ Oft war Evers auch auf Messen unterwegs, um Ausschau nach geeigneten Künstlern für die Ausstellungsräume im Museum zu halten.

Manche von ihnen hatten ihre erste große Ausstellung im Peiner Kreismuseum, und Evers hat sie damit auf ihrem Weg ein Stück begleitet. „Mein persönlicher Favorit ist die bildende Kunst“, sagt Evers auf Nachfrage. „Es gibt so viele tolle Künstler!“ Es sei ihr immer wichtig gewesen ,mit den Ausstellungen eine breite Masse anzulocken und eine Geschichte damit zu erzählen.

In Evers Anfangszeit kamen nur wenige Interessierte in ihre Ausstellungen. „Das war manchmal schon traurig, auch für den Künstler, der seine Werke ausstellte.“, sagt Evers und fügt hinzu: „Heute hat sich das glücklicherweise gelegt!“ Aus Peine wegzugehen und in einem anderen Museum zu arbeiten kam für sie nie infrage. „Im Peiner Museum hatte ich immer das Gefühl, dass ich etwas bewegen und auch etwas aufbauen kann!“, betonte Evers.

Besonders am Herzen liegen ihr nach wie vor die Schüler. „Die Schule wie vor 100 Jahren wird immer noch toll aufgenommen von den Kindern.“, meint Evers.

Das war auch immer eines ihrer Ziele: Den Schulen viel Informationen geben und vor allem den Schülern zeigen, dass Museen eben nicht nur „doof“ sind. „Ich hoffe, dass das auch in Zukunft so bleibt“, so Dr. Evers.

lak

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