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Europaschützen: Yannick Höver schoss die Peiner Eule ab

Peine Europaschützen: Yannick Höver schoss die Peiner Eule ab

Peine . Feuertaufe bestanden: Das konnte Peines Bürgerschaffer Thomas Weitling am Samstagabend nach dem Ende der Schießwettbewerbe erleichtert verkünden. Dann gratulierte er Yannick Höver zum siegreichen Schuss.

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Schießplatz auf dem Sportplatz am Silberkamp: An zwei Schießständen fand die Generalprobe für das Europaschützenfest statt. CdB-König Yannick Höver schoss am Samstag die Peiner Eule ab.

Quelle: pif (2)

Denn der amtierende König des Corps der Bürgersöhne (CdB) holte am Ende des Wettbewerbs die Peiner Eule mit seinem fünften Schuss herunter. Das Vogelschießen, das nach der Plenarversammlung der Delegierten der Europäischen Gemeinschaft historischer Schützen stattfand, markierte den Schlusspunkt des Besuches der 200 Europaschützen. Es war die Generalprobe für den internationalen Wettbewerb im August 2015. Dann werden Zehntausende Schützen aus zwölf europäischen Nationen in Peine erwartet.

Insgesamt hatten die 28 Majestäten 176 Mal auf die Eule geschossen. Höver gewann damit den offiziellen Königswettbewerb. Beim Wettkampf um die Bürgereule siegte Vytantas Ponelis von der Schützenbruderschaft St. Johannes aus dem belgischen Atteln. Ponelis siegte nach 205 Schuss und 173 Minuten.

Das Besondere beim Vogelschießen ist, dass die Schützen auf einen Vogel - in Peine auf einen Holzpfahl mit einer darauf sitzenden Eule - schießen. Der Schütze, dem es gelingt, die Eule vom Pfahl zu holen, hat das Schießen gewonnen. Während es am Samstag nur eine Runde gab, müssen die Schützen beim Vogelschießen beim Europaschützenfest 2015 zwei Runden überstehen. In die Endrunde kommen alle, die kurz vor oder kurz nach dem siegreichen Schützen der ersten Runde an der Reihe waren. Denn beim Vogelschießen ist immer eine geschlossene Gruppe beteiligt, die auf das Ziel schießt. Hat jeder einmal geschossen, geht es wieder von vorn los. Geschossen wird solange, bis der Vogel fällt. Hövers siegreicher Schuss fiel nach rund zwei Stunden.

Für die Vorbereitung zum Wettbewerb kam reichlich Peiner Fachwissen zum Einsatz. Entworfen hat die Schießstände Wilfried Siems. Der Techniker war „Leiter der Erhaltung“ bei Peiner Träger. Er zeichnete die Kugelfänge und das Unterteil der Lafetten. Beim Bau gab es Unterstützung von Peiner Firmen. Die Oberteile der Lafetten fertigten Mitarbeiter von Pelikan und die Unterteile steuerte Stoll aus Lengede bei. „Die Anlage ist am Samstag vom Sachverständigen abgenommen worden“, sagte Siems erleichtert. Die Anspannung war trotz aller Absicherungen noch da. Denn nach dem Vorbild dieser zwei Anlagen sollen zum Europaschützenfest weitere 16 Schießstände zum Einsatz kommen.

pif

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