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Essensgeld an Kitas

Peiner Stadtrat entscheidet heute über Gebührenerhöhung Essensgeld an Kitas

Es steht offenbar schon fest: Der Peiner Stadtrat wird in seiner heutigen Sitzung (17 Uhr, Rathaus) die Erhöhung des Essensgeldes an Kitas ab 1. August beschließen. Die Mehrheitsparteien SPD und CDU hatten bereits im Vorfeld angekündigt, für die deutliche Anhebung der Gebühren zu stimmen - und damit kostendeckender zu arbeiten.

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Mittagessen in einer Kindertagesstätte: In Peine sollen die monatlichen Gebühren deutlich angehoben werden.

Quelle: A

Peine. Betroffen sind alle Kitas/Hortgruppen in städtischer Trägerschaft sowie sämtliche Einrichtungen, die Küchenkräfte über den Defizitausgleich abrechnen. Der Vorschlag der Stadtverwaltung sieht folgende Erhöhungen der monatlichen Gebühren vor:

- Kindergarten (drei bis sechs Jahre) und Hort: Anhebung von 33 auf 52 Euro.

- Krippe (unter drei Jahre): Künftig sind 33 statt bisher 21 Euro zu zahlen.

Bernd-Detlef Mau, Chef der SPD-Fraktion im Stadtrat, sagt: „Die Erhöhung der Gebühren bereitet uns sicher keine Freude, allerdings sind wir dazu angehalten, tatsächlich vorhandene Kosten zu decken. Nach dem Wegfall der 1-Euro-Küchenkräfte ist die Erhöhung notwendig geworden. Denn es kann auch nicht sein, dass pädagogisches Fachpersonal Essen ausgeben und abräumen muss, was sehr zeitaufwändig ist.“ Die gleichen Gründe sieht auch Christoph Plett, Chef der CDU-Fraktion im Stadtrat, als ausschlaggebend. Deshalb hatten sich die beiden Vorsitzenden im Vorfeld auch auf das gemeinsame Votum verständigt. Plett: „Uns ist vor allem wichtig, eine gute pädagogische Betreuung sicherzustellen. Die Erzieher sollten für ihre eigentliche Tätigkeit ausreichend Zeit zur Verfügung haben - und sich nicht mit dem Essen beschäftigen müssen.“

Jürgen Eggers (Linke) hält die Gebührenerhöhung „für das falsche Signal in der Bildungspolitik“. Dass jetzt sozialversicherungspflichtige Kräfte eingestellt würden, sollte Standard sein, insbesondere im öffentlichen Bereich.

Auch die GuB/FDP/Piraten-Gruppe sowie die Grünen hatten sich im Vorfeld gegen die Erhöhung ausgesprochen. Letztere hatten Unterschriften gegen die Anhebung gesammelt und diese dem Bürgermeister Michael Kessler überreicht.

  • In der heutigen Sitzung des Stadtrates soll auch der Vier-Millionen-Euro-Nachtragshaushalt beschlossen werden - und damit der Neubau von vier Krippengruppen.
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