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„Es war toll, vor Heidi Klum zu laufen“

Germany’s Next Topmodel „Es war toll, vor Heidi Klum zu laufen“

Kälte, Hunger, stundenlanges Schlangestehen - und das alles in hochhackigen Schuhen. Für die Chance, vor Topmodel Heidi Klum eine Runde auf dem Laufsteg zu drehen, zeigten 2000 junge Frauen in Köln vollen Einsatz. Mit dabei Melissa Ritter aus Vöhrum.

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Einmal vor Topmodel Heidi Klum laufen: Für dieses Ziel nahmen 2000 Frauen in Köln ein anstrengendes Casting auf sich. Mit dabei war Melissa Ritter aus Vöhrum.

Quelle: cb

Peine-Vöhrum. 7.30 Uhr vor dem Kölner Palladium: Es ist kalt und windig. Bis sich die Eingangstür öffnet, dauert es noch knapp zwei Stunden. Doch schon jetzt hat sich eine lange Schlange von jungen Frauen gebildet, die ihrem Traum entgegen fiebern.

„Da waren sogar Mädels aus New York, Kapstadt und Asien“, sagt die 16-jährige Melissa Ritter, „Als ich ankam, konnte ich das Ende der Warteschlange schon gar nicht mehr ausmachen.“ Seit langem hat die junge Frau aus Vöhrum nur ein Ziel: den Laufsteg.

Endlose Warteschlangen

„Ich hab die Sendung ‚Germany’s Next Topmodel’ immer gebannt verfolgt und mich für Mode interessiert. Jetzt will ich wissen, ob ich das Zeug zum Modeln habe“, sagte sie der PAZ vor ihrer Abfahrt.

Die Nacht vor dem Casting hat Melissa bei Bekannten in der Nähe von Köln verbracht, um rechtzeitig zur Stelle zu sein. Auf Anweisung des Fernsehsenders müssen alle Frauen ihren Reisepass und Gepäck für 14 Tage dabei haben: „Mit allen, die ausgewählt werden, wird in den nächsten Tagen weitergedreht. Aber der Ort ist streng geheim“, erklärt Petra Dandt von ProSieben.

Stundenlang wartet Melissa in der Kälte. Das Casting verlang Ausdauer. Doch die Schülerin der Integrierten Gesamtschule Vöhrum ist fest entschlossen: „Am Anfang dachten meine Eltern, das mit dem Modeln sei nur eine Phase von mir. Aber ich hab jeden Tag geübt und das Wohnzimmer als Laufsteg genutzt. Zwischendrin hab ich sogar in unserem Keller geprobt. Der ist länger.“

Zunächst müssen die Teilnehmerinnen des Castings Fragebögen ausfüllen. Bis zum Mittag hat noch keine von ihnen den Laufsteg betreten. Stattdessen müssen die jungen Frauen bei wenig Platz und überteuertem Essen ausharren.

Aber eine Stunde später wird es ernst: Topmodel Heidi Klum betritt die Halle. „Sie so unmittelbar vor mir zu sehen, das war schon etwas Besonderes“, sagt Melissa. Trotzdem dauert es noch bis 19.30 Uhr, bis die Vöhrumerin selbst den Laufsteg betritt. „Die ganze Zeit in den Schuhen und ohne Hinsetzen - irgendwann war ich den Tränen nahe und wollte nur noch nach Hause“, erinnert sich Melissa. Doch für die eine Minute auf dem Laufsteg ist das vergessen.

Melissa geht nach vorn, posiert kurz - und dreht sich um: „Leider haben sie mich nicht rausgezogen, also bin ich einfach wieder zurückgelaufen.“ Nach all der Vorbereitung ist das Casting schnell vorüber. Was bleibt, ist die Zugfahrt zurück. Gegen 2Uhr in der Früh ist Melissa wieder in Vöhrum. Trotzdem gibt sie ihre Karriere als Model nicht auf: „Ich hab mich noch in Köln zur Wahl für die Miss Galaxy beworben, und wurde auch gleich eingeladen.“

azi

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