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„Es drohen schwere Unfälle!“

Vöhrumer Straße „Es drohen schwere Unfälle!“

Mächtig geärgert hat sich Ullrich Gröblinghoff über das Peiner Ordnungsamt. Der Lehrer hat sich über die gefährliche Verkehrssituation auf der Vöhrumer Straße beschwert – getan hat sich nichts.

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Die vielen parkenden Autos auf der rechten Spur der Vöhrumer Straße in Fahrtrichtung Peine sind gefährlich: Es drohen Auffahr-Unfälle. Ein Halteverbot soll es jedoch dort nicht geben. Das löst Ärger aus.

Quelle: Christian Bierwagen

Peine-Vöhrum. „Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es auf der Vöhrumer Straße wieder kracht“, sagt Ullrich Gröblinghoff, der Lehrer an den Berufsbildenden Schulen ist. Das Problem: Aus Vöhrum kommend in Fahrtrichtung Peine stehen ständig bis zu zehn parkende Autos auf der rechten Spur. Sie stehen auch in Höhe des Supermarktes und der Tankstelle. Deswegen müssen die Autofahrer auf die linke Spur ausweichen.

„Dabei kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, vor allem während des Berufsverkehrs und wenn die Berufsschüler nach Hause fahren“, betont der 62-Jährige. Oft würden Autofahrer die parkenden Wagen zu spät sehen, im letzten Moment nach links ausscheren, und alle nachfolgenden Autos müssten dann auch ganz schnell reagieren.

Doch das geht nicht immer schnell genug – „es gab dort bereits einen Auffahrunfall“. Und auch Linksabbieger zum Supermarkt und zur Tankstelle würden „gefährliche Situationen auslösen“.

Gröblinghoff fordert wegen drohender schwerer Auffahr-Unfälle, dass dort ein Parkverbot eingeführt wird und hat darauf mehrmals einen Mitarbeiter des Peiner Ordnungsamtes hingewiesen. „Passiert ist aber nichts“, kritisiert der Lehrer.

Die PAZ hat nachgefragt, und Stadt-Sprecherin Melanie Widdel-Scheer sagt: „Bei der Vöhrumer Straße handelt es sich um eine übersichtliche, vierspurige Fahrbahn. Sie ist in diesem Bereich als Gefahrenstelle nicht auffällig, zumal parkende Fahrzeuge für die Verkehrsteilnehmer mit angepasster Fahrweise weithin sichtbar sind.“

Laut Polizei habe es dort „bisher lediglich einen Auffahr-Unfall gegeben“. Hinzu komme, dass am Straßenrand parkende Fahrzeuge dazu beitragen würden, „dass die angeordnete Höchstgeschwindigkeit besser beachtet wird“. Daher werde es kein Haltverbot geben.

Thomas Kröger

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