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Erzieher und Sozialarbeiter schrieben Brief

Peine Erzieher und Sozialarbeiter schrieben Brief

Peine. „Unser Kampfgeist ist ungebrochen“, sagt Silke Westphal, Leiterin der Kinderkrippe Bullerbü in Telgte. „Dieser Streik ist eine Investition in die Zukunft.“

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Aktion in der Fußgängerzone: Mitglieder der Gewerkschaften Verdi und Komba informierten gestern in der Fußgängerzone und verteilten Flugblätter, Luftballons und Rosen.

Quelle: ju

Peine. Auch nach gut drei Wochen Streik im Peiner Sozial- und Erziehungsdienst ist eine Einigung mit den kommunalen Arbeitgebern nicht in Sicht. Die Gewerkschaft Verdi hat deshalb einen Brief an den Landrat Franz Einhaus (SPD) und Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) verfasst, der den Unmut, die Beweggründe für den Streik und die Forderungen noch einmal deutlich macht.

Bei den gestrigen Fusionsgesprächen im Kreishaus überraschten Nanni Rietz-Heering, Vorsitzende des Verdi-Ortsvereins, und Sabine Ohm, stellvertretende Personalratsvorsitzende der Stadt Peine, gemeinsam mit den Erzieherinnen Silke Westphal und Susanne Wachsmann sowie den Sozialberatern Axel Malak und Margarete Brunkhorst den Landrat und übergaben ihm den Brief. Und auch im Rathaus wurde die Gruppe gestern vorstellig, um dem Bürgermeister den Brief persönlich zu überreichen.

Grund des Briefes ist die heutige Mitgliederversammlung der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) in Frankfurt. „Dort könnte die VKA ein Verhandlungsangebot beschließen“, erklärt Rietz-Heering. „Doch ich bin wenig optimistisch, dass ein Angebot kommen wird. Ich denke, sie wollen es weiter aussitzen.“

Bislang sei von Arbeitgeberseite kein verhandelbares Angebot gemacht worden, sagt Rainer Rinke, der den Streik in Peine ehrenamtlich für Verdi organisiert. „Solange wir kein vernünftiges Tarifangebot vorgelegt bekommen, bleibt uns nichts anderes übrig als zu streiken“, sagt Rinke. „Wir halten durch.“

Die Gewerkschaft fordert für Erzieher und Angestellte im sozialen Dienst eine Aufwertung der Arbeit: Kinderschutz, Förderung, Bildung und Erziehung - die Anforderungen an Erzieher und Sozialberater sind stetig gestiegen, das Gehalt nicht. Um das deutlich zu machen, haben gestern rund 80 Verdi-Mitglieder und Mitglieder der Gewerkschaft Komba in der Fußgängerzone Passanten informiert.

ju

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