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Ersthelfer löschen brennendes Auto

Disko-Unfall Ersthelfer löschen brennendes Auto

Unter dem Unfallfahrzeug glitzert es, als die Rettungskräfte des Arbeiter-Samariter-Bundes in der Nacht zu Sonnabend zur Unfallstelle bei Bodenstedt kommen. Als sich Florian Sevgili und Sebastian von Pawelsz dem Auto nähern, sehen sie Flammen an der Hinterachse. In dem Fahrzeug sind zwei Mädchen eingeklemmt.

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Rettungsassistent Florian Sevgili vom Arbeiter Samariter Bund Peine war bei dem Disko-Unfall bei Bodenstedt mit seinem Kollegen Sebastian von Pawelsz als erster am Unglücksort.

Quelle: im

Vechelde-Bodenstedt. Das hätte ganz schlimm ausgehen können: Als die Ersthelfer vom Arbeiter-Samariter-Bund am Unfallort eintreffen, steht der Unterboden des Auto schon in Flammen.
In dem Wagen, der gegen einen Baum geprallt ist, sind noch zwei Mädchen eingeklemmt. Rettungsassistent Florian Sevgili alarmiert die Feuerwehr und greift zum Feuerlöscher. Er selbst hat sich bei dem Einsatz die Hand verbrannt – doch das ist ihm in jener Nacht egal.

Kurz vor drei Uhr am Sonnabendmorgen werden Sevgili und sein Kollege Sebastian von Pawelsz zu einem Verkehrsunfall gerufen. „Wir waren etwa zwei Minuten von der Unfallstelle entfernt“, sagt Sevgili.
Schnell sind die Flammen gelöscht, Sevgili weiß, worauf es ankommt. Er ist Hauptfeuerwehrmann bei der freiwilligen Wehr in der Kernstadt. Das nächste Problem ist der laufende Motor des zerstörten Autos. „Der Schlüssel war abgebrochen, und irgendwie musste ich den Wagen ausbekommen“, sagt der Rettungsassistent. Rettungssanitäter Pawelsz ist derweil schon mit den beiden jungen Männern beschäftigt, die sich allein aus dem Fahrzeug befreit haben.

Schnell treffen die Helfer der Freiwilligen Feuerwehren ein. „Zum Glück haben die auch eine Ersthelfer-Ausbildung“, sagt Sevgili. Denn in der Zwischenzeit bricht der Fahrer zusammen. Er kommt ins Krankenhaus. Notarzt und weitere Rettungswagen sind noch unterwegs zur Unfallstelle.

Sevgili sitzt derweil bei den eingeklemmten Mädchen, versorgt sie, schaut, ob der Kreislauf stabil bleibt und redet mit ihnen. „Das ist bei einklemmten Menschen ganz wichtig“, sagt er. Es sei eine Art psychologischer Betreuung.
Es dauert mehr als eine Stunde, bis beide Mädchen befreit sind, sie kommen – ebenso wie die jungen Männer – ins Krankenhaus. Sevgili und von Pawelsz fahren nach Peine, den Rettungswagen für den nächsten Einsatz vorbereiten.

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