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Erste große Rede des neuen Bürgermeisters

Martini-Essen in Peine Erste große Rede des neuen Bürgermeisters

Ein großer Erfolg war wieder das traditionelle Peiner Martini-Essen, das am Freitagabend im Bürger-Jäger-Heim an der Beethovenstraße stattfand. Etwa 300 Gäste kamen auf Einladung der Bürgerschaffer Thomas Weitling und Hans-Peter Männer und erlebten spannende Vorträge sowie ein leckeres Mahl. Im Mittelpunkt stand dabei die mit Spannung erwartete erste große öffentliche Rede des neuen Peiner Bürgermeisters Klaus Saemann (SPD). Es gab großen Applaus.

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Bürgerschaffer Thomas Weitling (links) begrüßte beim Martini-Essen im Bürger-Jäger-Heim die etwa 300 geladenen Gäste.

Quelle: Isabell Massel

Peine. Nach der Begrüßung durch die Bürgerschaffer betonte er: „Ich übernehme eine gut aufgestellte Stadt, die liebenswert ist.“ Und das sage er auch bewusst den Kritikern in den sozialen Netzwerken, die Peine oft in „offenen Briefen“ schlecht machen würden.

Die Stadt sei immer für Verbesserungs-Vorschläge dankbar, doch es müsse jedem klar sein: Sie könne weder die Pacht- oder Miethöhe der privaten Immobilien noch den Handelsmix beeinflussen. Einfluss habe die Stadt jedoch beim geplanten Einkaufszentrum Lindenquartier genommen. „Wir haben das Mögliche dafür getan, dass wir nun beim Lindenquartier in die finalen Verhandlungen mit dem Investor treten können“, so der Sozialdemokrat. Großer Dank gebühre dafür seinem Vorgänger Michael Kessler (SPD).

Dann zählte Saemann auf, was Peine alles zu bieten habe. Er nannte zum Beispiel die zahlreichen Spielplätze, „die herausragend gepflegten Sportstätten“, die Disc-Golf-Anlage im Heywood-Park, das neue P3-Bad und die zahlreichen kulturellen Angebote. All das zeige, wie hoch die Lebensqualität in der Fuhsestadt sei. Der Bürgermeister: „An dieser Stelle muss die Frage erlaubt sein: Was konkret will man noch mehr? Denn der Vorwurf mangelnder Lebensqualität ist für mich nicht nachvollziehbar.“

Vorhandene Lebensqualität zu verbessern: Das sei allerdings eine Aufgabe, an der der 50-Jährige zukünftig arbeiten möchte. Mit Blick auf die Peiner Senioren mit eingeschränkter Mobilität erklärte er: „Ich möchte mir unter anderem das Thema Barrierefreiheit ganz genau ansehen. Diese Barrierefreiheit umfasst natürlich eine gut zugängliche Fußgängerzone, zu der auch der Marktplatz gehört, so wie behindertengerechte Toiletten in diesen Bereichen.“

Daneben stünden natürlich auch weiter die Integration der Mitbürger mit Migrationshintergrund und die Wirtschaftsförderung auf Saemanns Agenda. Apropos Wirtschaftsförderung: Hier möchte der Bürgermeister neue Wege gehen, und auch die kleinen und mittelständischen Betriebe stärker unterstützen. Es gab großen Applaus von den Gästen für die Rede.tk

Mehr über die weiteren Vorträge beim Martini-Essen lesen Sie am Montag in der PAZ.

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