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Eröffnung des Berufsfindungsmarktes: Leiterin Heike Bickmann verlässt die BBS

Peine Eröffnung des Berufsfindungsmarktes: Leiterin Heike Bickmann verlässt die BBS

Vöhrum . Heike Bickmann, Leiterin der Berufsbildenden Schulen des Landkreises Peine (BBS), verlässt die Schule: Die feierliche Eröffnung des Berufsfindungsmarktes an den BBS endete gestern Abend mit einer Überraschung. Die engagierte Rektorin wechselt nach Hannover in die Landesschulbehörde.

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Charlot Meyer-Jantzen (l.) und Carolin Scholz unterhielten die Gäste mit Gesang. Heike Bickmann zu den Klängen des Titels „Lemon Tree“. Auch Merle Remmler (kl. Foto) beeindruckte mit ihrer Stimme.

Das verkündete Bickmann gestern Abend zum Ende des offiziellen Teils zur Eröffnung des 22. Berufsfindungsmarktes. Prompt bekam sie stehende Ovationen von den Gästen an diesem Abend. Bereits zum 1. März wird Bickmann die Schule verlassen. Eine neue Schulleitung soll voraussichtlich zum neuen Schuljahr berufen werden.

Angesichts dieser Nachricht trat das hervorragende Referat von Professor Dr. Anna Friedrich beinahe in den Hintergrund. Dr. Friedrich unterrichtet an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst HAWK in Hildesheim und wohnt in Peine. Ihr Thema: „Fit im Beruf - die richtige Balance finden“. Dabei widmete sich die vierfache Mutter, die in Kürze zur Studien-Dekanin berufen werden soll, dem Schwerpunkt „Brennen ohne Burnout“.

In ihrem Referat ließ Dr. Friedrich auch viele persönliche Aspekte einfließen. So zog sie sich zum Beispiel für zwei Jahre aus dem Berufsleben zurück, um mit ihrem Mann und den damals drei Kindern nach England zu gehen. „Das war auch eine wertvolle Erfahrung, die unsere Familie zusammengeschweißt hat“, sagte sie. Trotzdem sei sie heute Burnout-gefährdet, denn sie habe „viele Bälle in der Luft“, wie sie mit Blick auf ihr Referat erklärte.

So komme es darauf an, alle Aktivitäten - nicht nur berufliche - zu jonglieren. „Jemand, der an Burnout erkrankt, kann nicht sagen, was ihn außerhalb des Berufslebens noch interessiert“, sagte sie.

Letztlich müsse auch der Arbeitgeber ein Interesse daran haben, die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern und zwar nicht durch Aktionismus, sondern durch ein professionelles, nachhaltiges Gesundheitsmanagement.

pif

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