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Erneut Steuerfahndung bei Salzgitter AG: Peiner-Träger-Mitarbeiter sind besorgt

Salzgitter/Peine Erneut Steuerfahndung bei Salzgitter AG: Peiner-Träger-Mitarbeiter sind besorgt

Salzgitter/Peine. Besorgnis löst der zweite Besuch der Steuerfahndung beim Stahlkonzern Salzgitter AG bei Mitarbeitern der Tochterfirma Peiner Träger aus.

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Ein Stahlwerker der Salzgitter AG fegt auf dem Gelände des Stahlwerks den Boden vor einem Stahlkocher. Die Steuerfahndung hat den Konzern im Visier.

Quelle: A

Es geht unter anderem um steuerrechtlich unzulässige Rückstellungen (PAZ berichtete). Laut gut unterrichteter Kreise wird in der Peiner Belegschaft intensiv über dieses Thema diskutiert. Vor allem weil die Steuerfahnder bereit im März Unterlagen von Peiner Träger untersucht hatten. Zeitgleich herrscht auf Behördenseite eisernes Schweigen zu den Vorwürfen der Steuerfahnder. Die Staatsanwaltschaft in Braunschweig lehnte gestern mit Verweis auf das strikte Steuergeheimnis jeden Kommentar ab.

Nach Informationen von NDR1 Niedersachsen gab es jetzt zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Razzia. Die Steuerfahnder haben gleichzeitig die Büros des Stahlherstellers in Salzgitter und des Tochter-Unternehmens Salzgitter Mannesmann International in Düsseldorf durchsucht. Firmensprecher Bernhard Kleinermann bestätigte die Razzia, bei der am 14. Mai Daten und Akten beschlagnahmt wurden.

Allgemein heißt es, es gehe unter anderem um Zahlungen im Zusammenhang mit dem internationalen Stahlhandel - diese Ausgaben im Zeitraum 2005 bis 2009 sollen in der Steuererklärung falsch angegeben worden sein. Außerdem soll der Konzern steuerrechtlich unzulässige Rückstellungen gebildet haben. Die Salzgitter AG weist das zurück.

Sprecher Kleinermann sagte, anders als die Staatsanwaltschaft vertrete die Salzgitter AG die Auffassung, in allen Steuererklärungen den steuergesetzlichen Vorschriften gefolgt zu sein. Wegen des laufenden Verfahrens will der Konzern aber keine weiteren Auskünfte geben.

Bereits im März hatten Ermittler Räume in Salzgitter sowie nei Peiner Träger durchsucht. In dem Fall ging es um Geld, das der Stahlhersteller zwischen 2006 und 2009 zurückgelegt hatte, um mögliche Umweltschäden zu bezahlen. Die Steuerfahnder hielten das für steuerrechtlich unzulässig.

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