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Erlebnisvortrag „Rettungschirm Achtsamkeit?“

Peine Erlebnisvortrag „Rettungschirm Achtsamkeit?“

Peine. Das Thema ist hochaktuell: Wie kann man auf gesündere Weise mit Stress und belastenden Lebenssituationen umgehen? Einen Einblick gab jetzt die Achtsamkeitstrainerin und Sozialpädagogin Claudia Aram mit ihrem Erlebnisvortrag „Rettungschirm Achtsamkeit?“ in der vollbesetzen Buchhandlung Gillmeister in Peine.

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Achtsamkeit: Die Sozialpädagogin Claudia Aram zeigte auf, wie man mit der Methode Stress bewältigen kann und führte die Zuhörer auch immer wieder in das persönliche Erleben.

Quelle: oh

„Das Thema Achtsamkeit zur Stressbewältigung findet auch bei den Peiner Bürgern eine große Resonanz“, freute sich Hubertus Gillmeister.

Achtsamkeit heißt, gewahr zu sein, was in diesem Moment innen und außen passiert, ohne zu urteilen, mit einer freundlichen und akzeptierenden Haltung sich selbst gegenüber. Das bedeutet, ganz im hier und jetzt zu verweilen. Doch so banal, wie es sich anhört, ist es gar nicht. „Wie häufig vergessen wir, dass wir da sind, wo wir bereits sind“, schilderte Aram. „Bei den meisten Menschen geht morgens schon der Autopilot an. Während sie versuchen, eine Aufgabe zu erledigen, denken sie daran, was sie gestern vergessen haben und was sie als nächstes und übernächstes tun müssen. Dadurch sind sie selten bei dem, was wirklich gerade geschieht.“

Aram weiter: „Achtsamkeit ist etwas, das man praktizieren und leben muss, um dann die Wirkungen selbst zu erfahren.“ Und deshalb wurden die Zuhörer auch immer wieder in das persönliche Erleben geführt. Für das achtsame Genießen erhielten sie ein Stück Schokolade. Aber „Stopp“ - nicht gleich in den Mund stecken. Die Schokolade wurde erst einmal mit allen Sinnen erforscht. „Wir wissen eigentlich, wie Schokolade schmeckt. Und deshalb schmecken wir die Schokolade nicht mehr wirklich, sondern nur noch das Konzept, das wir davon haben“, erklärte Aram. „Wenn wir die Dinge, gerade auch die bekannten, mehr mit dem Geist des Anfängers wahrnehmen, also eher mit der Neugierde eines Kindes sehen, kann sich uns eine ganz neue Welt eröffnen. Es geht also um eine Schulung der Wahrnehmung.“

Achtsamkeit kann ein gutes Antistressmittel sein und eine hervorragende Burn-Out-Prophylaxe - vorausgesetzt, man übt sich täglich darin. Je mehr Training, desto besser. Auf lange Sicht treten Veränderungen nicht nur in der Aktivität des Gehirns, sondern auch in der Hirnstruktur auf. So werden etwa die Areale, die für die Emotionssteuerung und Körperwahrnehmung zuständig sind, durch Achtsamkeits-Meditation größer.

jti

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