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Erkältungswelle: Wartezimmer sind voll

Peine Erkältungswelle: Wartezimmer sind voll

Peine. Wer dieser Tage zum Arzt muss, sollte etwas Zeit mitbringen. Grund: Die Wartezimmer sind wegen der derzeitigen Erkältungswelle voll.

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Dr. Friedrich Scheibe untersucht die kleine Fiona (2) mit Mutter Anika Porosalla.

Quelle: mir

Erkrankungen der oberen Atemwege, leichtes Fieber und Gliederschmerzen sind die häufigsten Diagnosen, die der Vorsitzende des Peiner Ärztevereins, Andreas Altrock, in seiner Praxis in Edemissen derzeit stellt. Die Diagnose Grippe (Influenza) ist dagegen eher selten. Im gesamten Landkreis Peine wurden in diesen Jahr erst neun Fälle registriert. Trotzdem: Zu einer Impfung wird geraten, vor allem Menschen, die viele Kontakte haben.

„Da die Grippe-Welle durchaus bis März, April andauern kann, empfehle ich auch jetzt noch eine Grippeschutzimpfung“, sagt Altrock. Zum Beispiel für Lehrer, Busfahrer, Beschäftigte in öffentlichen Einrichtungen und Jugendliche sei eine Impfung empfehlenswert. Erst kürzlich habe es eine Studie gegeben, nach der insbesondere 18- bis 22-Jährige zu den Risikogruppen zählten. Nach den bisherigen Erfahrungen sei der diesjährige Wirkstoff allgemein gut verträglich.

Das bestätigt auch Dr. Friedrich Scheibe, Sprecher der Kreisstelle Peine der Kassenärztlichen Vereinigung. Die Wirksamkeit des Impfstoffes sei nach den ersten Proben jedoch nicht ganz optimal. Das liege daran, dass sich das Influenzavirus H3N2 wie andere Viren ständig verändere. Auch in seiner Praxis in Ilsede habe er derzeit viele Patienten mit grippeähnlichen Symptomen. Die Zahl der Erkrankten sei seit vergangener Woche rasant angestiegen. In vielen Betrieben, Firmen und Verwaltungsstellen herrsche aufgrund der Erkältungswelle derzeit Personalnot.

Um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten, so Scheibe, sei vor allem die Handhygiene wichtig. Mehrfach am Tag - und gerade nach Kontakten mit anderen Menschen - sollten die Hände gründlich gewaschen werden. Darüber hinaus sollten Augen, Nase und Mund möglichst nicht berührt werden.

Mit bisher neun gemeldeten Fällen hält sich die Zahl der Grippeerkrankungen im Landkreis Peine noch in Grenzen. Zum Vergleich: 2013 waren es zur gleichen Zeit bereits 29 Fälle. Allerdings, so Dr. Doris Arnold. Leiterin des Peiner Gesundheitsamts, würden auch nicht alle Erkrankungen erfasst. Vermutlich gebe es eine hohe Dunkelziffer. Gleichwohl bestätigte sie eine erhöhte Aktivität bei den respiratorischen Erkältungskrankheiten.

mic

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