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Erik Hoeppe spielte beeindruckendes Orgelkonzert

Gadenstedt Erik Hoeppe spielte beeindruckendes Orgelkonzert

Ein nicht alltägliches Orgelkonzert fand am Freitag in der St.-Andreas-Kirche in Gadenstedt statt: Der Berliner Orgel-Virtuose Erik Hoeppe spielte vor einem begeisterten Publikum klassische Stücke und Filmmusik. Dazu eingeladen hatten der Förderverein der Kirche un der Kulturverein Alte Stellmacherei.

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Konzert in der Gadenstedter St.-Andreas-Kirche: Erik Hoeppe aus Berlin spielte klassische Stücke sowie Filmmusik auf der Kirchenorgel.

Quelle: Foto: Antje Ehlers

Wenn die Kirchenorgel einmal anders als mit kirchlichen und klassischen Klängen zu hören ist, lohnt es sich auch, die Kirche aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. So standen am Freitag in der St. Andreas-Kirche in Gadenstedt die Stühle nicht zum Altar gerichtet, sondern ermöglichten den Blick auf das Prunkstück der Kirche: die Orgel. Erik Hoeppe gab ein außergewöhnliches Konzert an dem 333 Jahre alten Instrument. Zu Beginn erklangen orgeltypische Klänge der Toccata und Fuge 565 von Johann Sebastian Bach. „Dass das Instrument mit nur einem kleinen Manual für ihn eine Herausforderung ist“, wie Willi Böckem vom Förderverein bei seiner Begrüßung betonte, ließ sich Hoppe nicht anmerken, sondern seine Finger flogenwie spielerisch über die Tasten.

Ein weiterer Höhepunkt des ersten Konzertteils war das bekannte „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ in Arrangements aus drei Zeitepochen. Heike Heinemann aus Solschen, selbst Organistin in Bodenstedt, Liedingen und Köchingen, war beeindruckt von der Klasse des Künstlers. „Man merkt, dass er nicht nur auf dem Instrument, sondern auch mit ihm spielt“, war ihre Meinung.

Nach der Pause wurde es dann ein bisschen moderner. Mit „Jalousie“ erklang eine Filmmusik aus „Tod am Nil“, die ein wenig an Leierkastenmusik erinnerte. Auch die weiteren Stücke waren zumindest vom Hören her bekannte Melodien, von denen nicht jeder vermutet hätte, dass sie auf einer Orgel umsetzbar wären.

Bei den „Variationen zu Amazing Grace“ war es kaum zu glauben, dass Erik Hoeppe nur mit zwei Händen spielte, so virtuos lockte er dem Instrument Töne hervor. Viel zu schnell ging ein vielseitiger musikalischer Abend zu Ende.

Langanhaltender Applaus belohnte den Musiker für seine hervorragende Vorstellung, dieser bedankte sich mit einer Zugabe. Den endgültigen Abschluss des gelungenen Abends bildete der Gesang von „Geh‘ aus mein Herz und suche Freud‘“ gemeinsam mit Orgelbegleitung.

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