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Enttäuschung bei Buddrus: Keine Industriefläche

Peine Enttäuschung bei Buddrus: Keine Industriefläche

Essinghausen. Enttäuscht von der Stadt Peine ist der Essinghäuser Unternehmer Lars Buddrus. Der 46-Jährige möchte seine Firma für Kiesgrubenbetrieb, Bauschutthandel und Erdarbeiten, die bisher auf drei Standorte verteilt ist, zusammenführen, doch er bekommt dafür keine geeignete Industriefläche in Peine angeboten.

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Unternehmer Lars Buddrus (gelbe Jacke) und Vertreter der CDU stehen vor Lastern der Bauschutt-Firma.

Quelle: tk

Deswegen hat Buddrus jetzt die Peiner CDU eingeladen, um auf sein großes Problem hinzuweisen. Notfalls will er mit seiner Firma (zwölf Mitarbeiter) Peine verlassen und nach Ilsede oder Wipshausen umsiedeln. Die Christdemokraten haben ihm Hilfe zugesagt.

Was ist passiert? Die Stadt Peine bietet am Heideweg eine 20 000 Quadratmeter große Industriefläche neben der Firma IMR an, die frei ist. Buddrus erklärt: „Dieser Standort wäre für mich ideal, weil er sich nah an Essinghausen befindet. Daher habe ich bei der Stadt angefragt, wie ich mich dafür bewerben kann. Doch mir wurde nur lapidar gesagt, dass mein Unternehmen die Fläche nicht erhalten kann - ohne weitere Begründung. Das hat mich sehr enttäuscht.“

Der 46-Jährige benötigt jedoch dringend einen neuen Platz für seine Firma, weil die Fläche in Essinghausen für seine sieben Laster und 28 weiteren Fahrzeuge (Bagger, Radlader, Schneepflug) auf Dauer zu klein ist. Außerdem sei der Ort mit seinen engen Straßen nicht für den Schwerlastverkehr geeignet. Klar ist auch: Buddrus wird bis Ende Juni seine Kiesgrube in Stederdorf schließen, und seine Salzhalle am Peiner Hafen kann nicht vergrößert werden. Auf dem neuen Firmensitz würde der Essinghäuser gerne eine 300 Quadratmeter große Halle mit Werkstatt, Büro- und Sozialräumen, einer Waage und einer Tankstelle bauen. Zudem benötigt er auch größere Flächen zum Aufbereiten von Erde und Bauschutt. Der Firmenchef hat jetzt Angebote aus Ilsede (Hüttengelände) und aus Wipshausen erhalten. „Im Notfall siedeln wir dahin, dann würde die Stadt Peine aber meine Gewerbe-Steuereinnahmen verlieren.“

Der CDU-Bürgermeisterkandidat Andreas Meier kann das Verhalten der Stadt Peine nicht nachvollziehen. Er fragt: „Warum wird das Gelände nicht an Herrn Buddrus verkauft, beziehungsweise warum bietet die Stadt diesem erfolgreichen mittelständischen Unternehmer keine Ersatzfläche an? Und warum gibt es keine Begründung für die Ablehnung am Heideweg? Dieses Verhalten ist inakzeptabel und befremdend. Ich werde daher im Rathaus kritisch nachfragen und eine Erklärung einfordern.“

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Peine
Blick auf das Gelände der Bauschutt-Firma Buddrus in Essinghausen. Dort stehen zahlreiche Lastwagen.

Peine. Die Kritik der Bauschutt-Firma Buddrus an der Stadt Peine wird von der Verwaltung entschieden zurückgewiesen. Der Unternehmer Lars Buddrus hatte erklärt, dass er eine freie Industriefläche am Heideweg für seine Firma nicht erhalten würde - „ohne Begründung der Stadt“. Buddrus hatte daraufhin die CDU um Hilfe gebeten.

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