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Enthüllt: Bronzebuch über das Freischießen

Peine Enthüllt: Bronzebuch über das Freischießen

Peine. Das neunte Bronzebuch ist enthüllt - gewidmet dem Peiner Freischießen: Zur festlichen Einweihung am Samstagabend vor dem Schützenhaus fanden Peines Bürgermeister Michael Kessler und Bürgerschaffer Thomas Weitling anerkennende Worte.

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Neuntes Peiner Bronzebuch: Bürgermeister Michael Kessler (l.) enthüllte das Denkmal am Schützenplatz.

Quelle: im

Einige Mitglieder der sieben Korporationen beim Peiner Freischießen waren erschienen, zahlreiche Schützen traditionell in Uniform gekleidet. Und beschwingt musizierte der Spielmannszug vom MTV Stederdorf.

„Nicht nur ein Schuss kann danebengehen, sondern auch ein Guss“, kommentierte Weitling den missglückten Erstversuch mit einem zwinkernden Auge. Deswegen war das Buch nicht rechtzeitig zum Freischießenauftakt im Juni fertiggeworden (PAZ berichtete). Die Rose als Symbol für das traditionsreichste Fest Peines fand der Bürgerschaffer in einem persischen Sprichwort wieder: „Das Buch ist wie eine Rose: Beim Lesen öffnet sich das Herz“, zitierte Weitling den für ihn passenden Spruch.

Erstmals greift ein Bronzebuch der Stadt eine Person auf: das 2009 verstorbene Peiner Urgestein Hermann Rademann. Rademann wird, für ihn typisch, mit Zylinder dargestellt und im Buch geehrt. „Seinen organisatorischen Fähigkeiten verdankt Peine, dass sein Freischießen weit über die Stadtgrenzen hinaus einen so hervorragenden Ruf genießt“, würdigte Kessler den verstorbenen Bürgerschaffer in seiner Rede. Der Braunschweiger Künstler Andreas Krämmer hat zum dritten Mal ein Bronzebuch für die Stadt entworfen und angefertigt. Er konnte bei der Enthüllung nicht dabei sein, ließ aber durch Kessler begrüßende Worte und Erläuterungen zu seiner Arbeit ausrichten: „Ich habe mir die Freiheit genommen, eine verhaltene Frau unter all den Männern darzustellen.“ Gerade die gefiel den interessierten Anwesenden.„Die verschämte Dame ist toll gemacht“, fand Ex-Bürgermeister Udo Willenbücher.

ck

HINTERGRUND

Bronze-Bücher

An neun Stellen in Peine stehen Bronzebücher, die an bestimmte Ereignisse erinnern oder die Bedeutung historischer Orte hervorheben. Sie stehen an der Schützenstraße, auf dem Marktplatz, dem Echternplatz und dem Carl-von-Ossietzky-Platz, im Winkel, auf dem Hagenmarkt am Damm, am Rosenhagen und auf dem Schützenplatz.

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