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Eltern demonstrierten wegen Kita-Streik

Peine Eltern demonstrierten wegen Kita-Streik

Peine. Der Ärger wächst: Wegen des anhaltenden Kita-Streiks demonstrierten gestern rund 30 Eltern vor dem Peiner Rathaus. Nicht, weil sie die Forderung der Erzieher nach mehr Lohn nicht verstehen können. Aber die aktuelle Lage sei nicht mehr lange zu ertragen. Auch die Gewerkschaft Komba zeigte Flagge und kam mit gut 80 Mitgliedern beim Protest vorbei.

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Rund 30 Eltern demonstrierten gestern vor dem Peiner Rathaus. Die Gewerkschaft Komba, deren Mitglieder derzeit streiken, protestierte solidarisch und lautstark mit.

Quelle: js

Die Eltern sitzen zwischen den Stühlen, das wurde bei dem Protest vor dem Peiner Rathaus klar. Einerseits zeigen die meisten Verständnis für das Anliegen der Erzieher, andererseits dauere der Streik schon jetzt viel zu lange. „Frühkindliche Bildung ist wichtig und ich bin dafür, dass die Erzieher mehr Geld bekommen“, sagte Sonja Grabe, eine der demonstrierenden Mütter. „Es muss also endlich ein Angebot für die Erzieher kommen, damit sich der Streik nicht mehr so lange hinzieht. Wir Eltern sind es langsam auch Leid, immer zu Hause zu sitzen.“

Für das Verständnis der Eltern bedankte sich die Gewerkschaft Komba, indem sie sich am Protest beteiligte. Mit Trillerpfeifen und Trommeln machten die Mitglieder vor dem Rathaus einigen Lärm. Laut skandierten sie immer wieder „Wertschätzung“. „Wir wollten unsere Solidarität mit den Eltern zeigen, so wie viele Eltern uns Solidarität und Verständnis entgegen bringen“, sagte Wolf Becker von der Komba.

Grund zum Ärger war bei den protestierenden Eltern vor allem die Weigerung der Stadt, die Kita-Gebühren für die Zeit des Streiks auszusetzen. Protest-Organisatorin Désirée Kroppenstedt: „Natürlich können wir Eltern uns auch mal um die Kinder kümmern, aber das geht mit Beruf vielleicht mal zwei Wochen. Die Situation für uns ist aussichtslos. Wir können womöglich wochenlang kein Geld verdienen - und dann kommen obendrauf noch die Kita-Gebühren, obwohl die Kitas geschlossen sind? Die Sturheit der Stadt ärgert mich sehr.“ Die eigentlich Leidtragenden seien außerdem die Kinder: „Sie sind nicht ausgelastet und ihnen fehlen die gewohnten Freunde.“

Stadtrat Friedhelm Seffer sprach vor Ort mit zahlreichen Eltern. „Ich verstehe die Eltern, und ich würde mir auch wieder Normalität wünschen. Aber wir als Stadt haben nunmal keinen unmittelbaren Einfluss auf den Verlauf der Verhandlungen.“

js

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