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Elmeg-Gelände: Erste Neubauten für 2018 geplant

Größtes Wohnbauprojekt in Peine seit Jahrzehnten Elmeg-Gelände: Erste Neubauten für 2018 geplant

Die Dimensionen des Projekts sind mittlerweile deutlich sichtbar: Zahlreiche Gebäude der Elmeg-Industriebrache in Vöhrum sind verschwunden, stattdessen türmen sich meterhohe Schuttberge. Und schon bald könnten dort die ersten Häuser stehen. Ein Projektentwickler plant auf dem 4,5 Hektar großen Gelände unter anderem 175 neue Wohnungen. Es ist das größte Wohnbauprojekt in Peine seit Jahrzehnten.

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Meterhohe Schuttberge türmen sich auf dem ehemaligen Elmeg-Gelände in Telgte: Bereits im nächsten Jahr sollen hier neue Wohnungen gebaut werden.

Peine. Die Rückbauarbeiten hatten im November vergangenen Jahres begonnen, rund 35 000 Kubikmeter Baumasse wurden seither abgerissen. Es handelt sich dabei um sämtliche Gebäude auf dem mittleren und hinteren, am Naturschutzgebiet gelegenen Gelände. Nach Angaben der Wohnquartier Fuhse Aue GmbH & Co KG, die das Areal gekauft hat, soll nun das Abrissmaterial vor Ort gebrochen und zwischengelagert werden.

Zudem sei ebenfalls bereits die ehemalige Bahntrasse zurückgebaut worden, hierfür laufe derzeit ein Entwidmungsverfahren. Ein Teil dieser Trasse ist in das Plangebiet einbezogen worden. Der verbliebene Teil des Bahndamms bis hin zur Vöhrumer Straße soll als Fuß-und Radweg ausgebaut werden, um das bestehende Wegenetz durch die Fuhseniederung zu ergänzen. Damit entsteht eine Verbindung über die Fuhsebrücke und Schloßbleiche in die Peiner Innenstadt.

Mitte Februar soll die Bodensanierung der Altlasten beginnen. Dafür wird nach Angaben des Unternehmens der vor Weihnachten lokalisierte Bereich unter der ehemaligen Galvanik ausgekoffert und verfüllt und der belastete Boden fachgerecht entsorgt. Ein Fachgutachter soll die Maßnahme unter Aufsicht der Umweltschutzbehörde begleiten.

Das Wohnangebot sieht eine „soziale Durchmischung“ und ein qualitativ zeitgemäßes Angebot vor. Nach derzeitigem Stand sind geplant: 60 bis 80 „bezahlbare“ Mietwohnungen, rund 45 kleinere, altengerechte Wohnungen und sieben Stadthäuser mit rund 50 Wohnungen, die am Naturschutzgebiet liegen und als Eigentumswohnungen angeboten werden.

Bei der Größe des Areals rechnet das Unternehmen je nach Marktlage mit einer Errichtung der einzelnen Bereiche in den kommenden drei bis fünf Jahren. Läuft alles nach Plan, könnte im Frühjahr kommenden Jahres mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden.

Aus der alten Schuhfabrik Siems wird ein Mietlager

Obwohl die meisten Gebäude verschwinden, sollen einige Bauten auf dem früheren Elmeg-Gelände erhalten bleiben. Dazu zählen nach Angaben der Wohnquartier Fuhse Aue GmbH & Co KG unter anderem die Büro- und Schulungsgebäude der BBG an der Vöhrumer Straße, aber auch die ehemalige Schuhfabrik Siems, in der ein Mietlager entstehen soll.

Der Umbau der alten Fabrik soll noch in diesem Jahr beginnen. Geplant sei ein sogenannter Self-Storage-Betrieb auf einer Fläche von rund 2500 Quadratmetern. Eröffnet werden soll bereits Ende dieses Jahres. Zum Konzept erklärt die Gesellschaft Wohnquartier Fuhse Aue: „Dieser Betrieb bietet privaten und gewerblichen Mietern Lagerflächen von zehn bis 100 Quadratmetern in einem beheizten und sauberen Umfeld an, wo Akten, Gerätschaften für Freizeit oder Sport eingelagert werden können, wenn der Platz zu Hause oder im Betrieb nicht mehr ausreicht.“

Darüber hinaus laufen Gespräche für eine integrierte Sozialimmobilie auf dem Elmeg-Gelände. „Hier geht es um die Verbindung verschiedener Funktionen auf einer Fläche von rund 5500 Quadratmetern in der Pflege und Betreuung um einen zentralen Campus.

Für die Wohngebäude (siehe Artikel oben) wird hinsichtlich des Energiekonzepts als Ziel die Erreichung des Niedrigenergiehaus-Standards verfolgt. Dieser soll über eine möglichst weitgehende Eigenversorgung in dem Wohnquartier erreicht werden. Es laufen aktuell Gespräche mit den Stadtwerken Peine, wie eine möglichst zukunftsweisende Versorgung aufgestellt werden kann.

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