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Elmeg-Gelände: Belasteter Boden wird ausgekoffert

Material wird auf einer Deponie bei Salzgitter entsorgt Elmeg-Gelände: Belasteter Boden wird ausgekoffert

Auf dem Elmeg-Gelände an der Vöhrumer Straße ist mit dem Auskoffern des mit Fluorkohlenwasserstoff belasteten Bodens begonnen worden. Nach Angaben der Projektentwicklungs-Gesellschaft Wohnquartier Fuhse Aue geht es um eine etwa zehn Quadratmeter große Fläche.

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Blick aufs Elmeg-Gelände: Hier wurde vorsorglich eine Messstelle eingerichtet.

Quelle: Lara Krämer (lak)

Peine. Bei dieser Fläche soll es sich nach derzeitigem Erkenntnisstand um die Quelle des bereits seit einiger Zeit bekannten Umweltschadens handeln. An dieser Stelle befand sich eine Sickergrube, in die mehrere Schmutzwasserkanäle mündeten.

Insgesamt handele es sich um etwa 70 und 100 Kubikmetern gesundheitsschädliches und belastetes Material, das nun vorschriftsmäßig unter Anleitung eines unabhängigen Gutachters und in Abstimmung mit dem Umweltamt des Landkreises Peine auf einer Deponie bei Salzgitter entsorgt werden soll.

Darüber hinaus gebe es mehrere Maßnahmen, die ausschließlich der Vorsorge dienen. Dabei werden aus den Aufschüttungen die Verunreinigungen aus dem Boden gesiebt. Diese seien nicht gesundheitsgefährdend, würden aber im Zweifel die geplante Nutzung einschränken.

Weiter wurde eine Messstelle eingerichtet, die auch nach der Entsorgung und Verfüllung der von dem belasteten Material befreiten Baugrube erhalten bleibt. So soll der sukzessive Abbau der noch vorhandenen Grundwasserbelastung durch ein chemisches Verfahren in den kommenden Jahren dokumentiert werden.

Für diese Maßnahme ist vorerst ein Zeitraum von vier bis fünf Jahren veranschlagt worden. Die Nutzung dieses Grundstücks ist nur insoweit eingeschränkt, dass die Messstelle nicht überbaut werden darf. Eine direkte Gesundheitsgefährdung in diesem Bereich an der Oberfläche sei ausgeschlossen.

Lediglich die Entnahme von Brunnenwasser/Grundwasser ist in dem in dem Bebauungsplan gekennzeichneten Bereich von rund 800 Quadratmetern verboten.

mic

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