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Elmeg-Gelände: Altlast wird aus Boden beseitigt

In Telgte läuft der Rückbau Elmeg-Gelände: Altlast wird aus Boden beseitigt

Der Rückbau auf dem Elmeg-Gelände in Telgte ist so gut wie abgeschlossen. Gestern konnte die Wohnquartier Fuhse Aue GmbH & Co KG als Projektentwicklerin eine weitere erfreuliche Nachricht verkünden: Die Altlast unter der ehemaligen Galvanik des früheren Telefonherstellers soll bis heute komplett beseitigt sein.

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An dieser Stelle auf dem Elmeg-Gelände befand sich die Altlast im Boden.

Quelle: Michael Lieb

Telgte. Mehr als 50 Kubikmeter Erde wurden dafür ausgekoffert und sollen nun fachgerecht, von einem Gutachter und vom Umweltamt begleitet, entsorgt werden.

Im vergangenen Jahr war festgestellt worden, dass eine rund 800 Quadratmeter große Fläche auf dem Gelände mit Fluorkohlenwasserstoff (FKW) im Grundwasser belastet. Die Altlast stammt offenbar aus Elektronik-Platinen, die der Telefonhersteller Elmeg seinerzeit in Telefonanlagen verbaute. Im Zuge des Rückbaus der zahlreichen Gebäude auf dem Gelände konnte die Schadenquelle exakt lokalisiert werden, erklärte die Projektentwicklerin gegenüber der PAZ. Nach der nun erfolgten Beseitigung des belasteten Materials könne auf dem Gelände jetzt ohne Einschränkung gebaut werden, hieß es. Um aber auch die allerletzten Reste der Altlast aus dem Boden zu bannen, laufe zusätzlich ein erprobtes chemisches Reinigungsverfahren mit Kaliumpermanganat.

Für das Neubauprojekt mit 175 Wohnungen läuft am 7. April die sogenannte öffentliche Auslegung aus, bei der Einwände gegen das Projekt vorgebracht werden können. Der Projektentwickler rechnet unterdessen bis Herbst mit einem rechtsgültigen Satzungsbeschluss. Im Frühjahr 2018 könnte dann mit dem Bau der ersten Häuser auf dem Gelände begonnen werden.

In der ehemalige Schuhfabrik Siems, die als eines der wenigen Gebäude stehen bleibt, ist bekanntlich ein Mietlager geplant. Hierfür hat die Projektentwicklerin inzwischen einen Betreiber an der Hand. Eröffnet werden soll Ende diesen Jahres.

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