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Elf Verkehrssünder gingen ins Netz

Peine Elf Verkehrssünder gingen ins Netz

Achtung, Polizeikontrolle: Mit scharfem Blick überprüften gestern die Polizisten Jana Löfflath und Torsten Rother den Peiner Straßenverkehr im Zivilwagen. Innerhalb von drei Stunden gingen ihnen elf Autofahrer ins Netz, die der Gurtpflicht nicht nachgekommen oder zu schnell gefahren sind.

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Jana Löfflath und Torsten Rother waren gestern zivil unterwegs. Elf Verkehrssünder wurden erwischt.

Quelle: mgb

In drei Fällen durfte die PAZ den Beamten sogar mal über die Schulter schauen. Diese Woche finden verstärkt Gurt-Kontrollen der Polizei statt.

Los ging die turbulente Fahrt um 14 Uhr in der Nähe des Obi-Baumarktes am Lehmkuhlenweg. Rother setzte sich ans Steuer, Löfflath hielt auf dem Beifahrersitz die Augen nach Verkehrssündern offen. Innerhalb weniger Minuten ging der erste ins Netz. „Da wir das oft machen, fällt uns natürlich schnell auf, ob jemand seinen Gurt angelegt hat oder nicht“, erläuterte Löfflath. „Bei Cabrio-Fahrer ist das aber nicht immer offensichtlich, da die Gurte manchmal aus dem Sitz kommen“, fügte Rother hinzu.

Beim ersten Fall versicherte der Autofahrer glaubhaft, dass er gerade dabei war, seinen Wagen zu parken. Rother ließ ihn laufen. Währenddessen entdeckte Löfflath aber einen weiteren Verkehrssünder: In einem weißen Kleinbus turnte ein Mädchen in den hintersten Reihen herum - unangeschnallt, als der Wagen von der Post kommend in Richtung Bahnhof abbog. Sofort eilten die Beamten zum Kleinbus, der bereits an einem Dönerladen geparkt hatte. Die Tür des Fahrzeuges war weit aufgerissen: Eine Frau hatte ihr Kleinkind auf dem Schoß, und ein Mädchen turnte noch immer herum. Löfflath bat die Insassen, sich anzuschnallen. Dann das Problem: Viele Gurte waren defekt, und es fehlte ein Kindersitz im Auto. Da nur Löfflath den fahrenden Wagen gesehen hat, blieb es bei einer Verwarnung - das Kennzeichen wurde jedoch notiert.

Weiter ging es dann durch die Südstadt, als Rother wieder einen unangeschnallten Autofahrer auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite entdeckte. Innerhalb von kürzester Zeit drehte er den Wagen und fuhr dem Verkehrssünder hinterher - zwar mit erhöhter Geschwindigkeit, aber noch im Rahmen, wie er sagte. Als er den Wagen zum Stehen brachte, war der Fahrer einsichtig und zahlte sofort das Verwarngeld in Höhe von 30 Euro. „Sich anzuschnallen, ist sehr wichtig. Einige Autofahrer sehen das aber als unnötig an, da wirkt meist nur noch ein Bußgeld“, erklärte Löfflath die Aktion.

mgb

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