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Eisglätte: Mehr als 2500 Tonnen Streusalz sollen Peiner Straßen sicher machen

Kreis Peine Eisglätte: Mehr als 2500 Tonnen Streusalz sollen Peiner Straßen sicher machen

Kreis Peine. Rekordvorrat an Streusalz nach dem Rekordwinter im Peiner Land: Im Landkreis lagern mehr als 2500 Tonnen Salz für Bundes- und Landesstraßen, Kreisstraßen und Straßen der Stadt Peine. Rund 1000 Tonnen lagert allein der Landkreis Peine, das Straßenbauamt Wolfenbüttel hat Vorräte von mehr als 750 Tonnen an mehreren Standorten im Landkreis und die Stadt lagert etwa 700 Tonnen Salz und Salz-Sandgemisch. Dazu kommen die Lager in den Gemeinden des Landkreises.

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Neues Silo auf dem Betriebshof des Fachdienstes Straßen. Kai-Uwe Burgdorf vor dem Salzlager.

Quelle: im

Allein die 1000 Tonnen Salz vom Kreis sind mehr als in einem durchschnittlichen Winter auf den Kreisstraßen verbraucht werden - aber deutlich weniger als der Verbrauch im vergangenen Winter. Denn 2012/13 landeten rund 1500 Tonnen Streusalz auf den Kreisstraßen.

Drei Mal waren die Mitarbeiter des Fachdienstes in diesem Herbst schon unterwegs, ob das der Start zum nächsten Rekord ist, vermag Burgdorf nicht zu sagen. Vorgesorgt hat er aber dennoch: „Wir haben so viel Salz wie möglich im Sommer gekauft. Da waren die Preise im Keller“, sagt Burgdorf. In harten Wintern ziehen die Preise meist an und in harten Wintern gibt es oft auch Lieferengpässe.

„Aufgrund der Erfahrungen in den vergangenen Jahren haben wir deutlich mehr Salz eingelagert“, sagt Burgdorf. So war ursprünglich geplant, mit dem Bau des neuen Salzsilos (PAZ berichtete) mit einer Kapazität von 400 Tonnen die alte Salzhalle (rund 600 Tonnen) leer zu fahren.

Wegen der Wirtschaftlichkeit läuft die Verladung der Streufahrzeuge beim Landkreis jedoch über das Silo. „In der Halle lagern wir die Reserve und stellen die Sole her, mit der wir die Feuchtigkeit des Streusalzes erhöhen“, erklärt Burgdorf. Die sogenannte Feuchtsalzstreuung hat gleich mehrere Vorteile. Auch bei Sturm verweht das feuchte Salz viel weniger und gleichzeitig haftet es besser auf den Fahrbahnen. Zudem verläuft der Tauprozess optimaler.

Ob gestreut werden muss, entscheidet sich stets aktuell am frühen Morgen. „Zwischen 3 und 4 Uhr kontrolliert ein Mitarbeiter die Straßen“, sagt Burgdorf. Insgesamt verfügt der Landkreis über ein Netz von rund 200 Kilometern Straße. Wenn es tatsächlich glatt ist oder auch Schnee gefallen ist, stehen dem Fachdienst Straßen 18 Mitarbeiter und drei eigene Fahrzeuge zur Verfügung. Im Notfall kommen drei Fremdunternehmen hinzu, die Zugmaschinen stellen.

Von Thorsten Pifan

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