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Eisglätte: Achtung Sturzgefahr!

Vöhrum Eisglätte: Achtung Sturzgefahr!

Gefährlich glatte Wege: An vielen Stellen in Peine ist es wegen des extremen Winters schwierig, unfallfrei über die Straße zu kommen. Besonders schlimm ist die Situation in Vöhrum.

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Frau Stümpel beim Hundespaziergang auf eingeschneiten und vereisten Nebenstrassen.

Quelle: cb

Peine-Vöhrum. Enttäuscht ist die Vöhrumerin Susanne Stümpel von der Stadt Peine. Die 41-Jährige wohnt mit ihrer Familie an der Straße „Kleine Trift“. Sie beschwert sich bei der PAZ: „Seit Dezember ist hier nicht gestreut worden. Es war nur einmal ein Schneepflug da, der kurzzeitig die Straßen vom Schnee befreit hat. Das war‘s. Hier ist es spiegelglatt, einige Nachbarn sind bereits gestürzt. Die Verletzungsgefahr steigt.“

Trotzdem passiere nichts – besonders vereist seien in ihrer Nachbarschaft auch folgende Straßen: Papenbusch, Triftstraße und Hoffmannsthalstraße. Stümpel habe sich auch schon bei der Stadt beschwert, doch passiert sei nichts. „Der Stadt-Mitarbeiter sagte mir, dass es nicht mehr genug Salz gebe, um alle Straßen frei halten zu können“, erklärt die 41-Jährige. Aber man könne doch auch Asche oder Sand streuen, fügt sie kopfschüttelnd hinzu. Dazu habe der Mitarbeiter nichts gesagt, nur das: Es gebe auch andere gefährliche Stellen in Peine.

Stümpel fühlt sich nicht ernst genommen und verweist auf viele ältere Nachbarn, „die sich wegen der glatten Straßen selten aus dem Haus trauen und nur wenn es gar nicht mehr anders geht ganz langsam zum Einkaufen schlittern. „Dass da noch nicht mehr Leute gestürzt sind und sich Knochenbrüche zugezogen haben“, wundert sich die Vöhrumerin.

Doch nicht nur alte Menschen hätten extreme Probleme: Auch für Stümpels zwölfjährigen Sohn Rick sei der Weg zur Bushaltestelle an der Schwicheldter Straße wegen Sturzgefahr durch die Glätte gefährlich. Sie hofft, dass jetzt endlich etwas passiert, „bevor der Winter zu Ende ist“.

Reaktion

Stadt Peine: Salz auf Nebenstraßen hilft nicht weiter

Peines Ordnungsamtsleiter Lutz Hoffmann erklärt auf PAZ-Anfrage: „Zuerst einmal möchte ich betonen, dass die Hauptstraßen der Stadt Peine vom Schnee geräumt und ohne Probleme befahrbar sind. Wir wollen diesen Zustand durch den weiteren Einsatz der Streudienste erhalten.“ Darüber hinaus werde schwerpunktmäßig versucht, die Situation an den Bushaltestellen, Überwegen und Radwegen zu verbessern.

Weniger zufriedenstellend ist laut Hoffmann jedoch zurzeit die Situation in den Ortschaften und auf den Nebenstraßen der Stadt Peine – wie auch in diesem Fall in Vöhrum. Er erklärt dazu: „Experten sagen, dass es nicht sinnvoll ist, auf den wenig befahrenen Nebenstraßen Streusalz auszubringen.“ Denn beim Einsatz von Streusalz würden auf den Nebenstraßen Spurrillen entstehen, in deren Mitte sich Schnee aufbaut, der bei den derzeitigen Minus-Temperaturen gefriert und nicht beseitigt werden kann. Durch diese Rillen sei es noch schwieriger, zu Fuß über die Straße zu kommen. Und bei den Autos könnten beim Darüberfahren die Fahrzeugböden beschädigt werden.

Hoffmann erklärt: „Bei diesem extremen Wetter können wir einfach nicht alle Straßen von Eis frei halten. Das schaffen wir personell nicht. Daher bitte ich die Peiner Bürger um Verständnis.“

tk

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