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„Einsatz bei Zugunglück verlief vorbildlich“

Peine „Einsatz bei Zugunglück verlief vorbildlich“

Sierße. Die Feuerwehr Vechelde zieht nach dem schweren Bahnunfall zwischen Sierße und Woltorf (PAZ berichtete) eine positive Bilanz. Vor allem die Zusammenarbeit mit dem Notfallmanagement der Bahn habe sehr gut funktioniert.

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Die Fahrgäste des Regionalzuges mussten über das Gleisbett zu Bussen gehen. Die Feuerwehr leuchtete das Gelände aus.

Quelle: Feuerwehr

Peine. Wie genau es zu dem Unglück gekommen ist, steht indessen noch nicht fest. Der 43-jährige Unfallfahrer konnte gestern wegen seiner schweren Verletzungen noch nicht befragt werden.

Der Peiner hatte am Samstagabend gegen 23.25 Uhr auf der Kreisstraße 71 die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er kam von der Fahrbahn ab, rutschte in einen Straßengraben. Sein Wagen blieb auf den Gleisen der Eisenbahnverbindung zwischen Hannover und Braunschweig stehen, als sich ein Regionalzug näherte. Trotz seiner schweren Verletzungen gelang es dem Mann, sich aus dem Fahrzeug zu retten, bevor es von der Lokomotive erfasst und völlig zerstört wurde.

Ein Suchtrupp der Freiwilligen Feuerwehr Bettmar hatte den Mann schließlich schwer verletzt gefunden. Er war rund 400 Meter von der Unfallstelle entfernt. Ein Krankenwagen brachte ihn ins Klinikum.

„Es steht noch nicht fest, wie viel Alkohol der Unfallfahrer im Blut hatte“, sagte Polizei-Sprecher Peter Rathai. Dass er Alkohol getrunken hatte, ließ sich vor Ort durch Wahrnehmung feststellen. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an. Einen Atemalkoholtest gab es nicht.

Daniel Goebel, Sprecher der Vechelder Feuerwehren, sagte: „Der Einsatz bei dem Zugunglück verlief vorbildlich.“ Die Deutsche Bahn sei mit ihrem Notfallmanagement gut aufgestellt. „Wir haben stets den gleichen Ansprechpartner, der auch in jener Nacht vor Ort war und die Feuerwehr gut eingewiesen hat“, sagte Goebel. Die Feuerwehren würden aber auch im Vorfeld gut auf solche Unglücke vorbereitet.

pif

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