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Einhaus bei der Morgensprache: „Eine Fusion ist dringend nötig“

Peine Einhaus bei der Morgensprache: „Eine Fusion ist dringend nötig“

Peine . Ein brisantes Thema packte gestern Abend Landrat Franz Einhaus (SPD) bei der Morgensprache der Peiner Kaufmannsgilde an: Er warb leidenschaftlich für eine Fusion des Landkreises Peine mit einem starken Partner und ging kurz auf die Verhandlungen mit dem Kreis Hildesheim ein. Zum Treffen der Peiner Kaufleute waren gestern Abend rund 80 geladene Gäste in das Theaterrestaurant Peiner Festsäle gekommen. Dabei begrüßte Gildemeisterin Ingeborg Wennerscheid die Besucher, bevor Einhaus seine Rede hielt.

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Gildemeisterin Ingeborg Wennerscheid mit Michael Kessler (links) und Franz Einhaus.

Quelle: ISABELL MASSEL

Er sagte: „Ich plädiere für eine Fusion, da wir nur gemeinsam mit einem starken Partner zukunftsfähig sein können. Dabei möchte ich betonen, dass ich nicht nur eine mögliche Fusion unseres Kreises mit Hildesheim im Blick habe, sondern es kann auch einen anderen Partner geben. Wichtig ist, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen und dass beide Seiten gleichermaßen von einem Zusammengehen profitieren.“

Dringend nötig sei eine Fusion, da ansonsten der Kreis Peine aufgrund seiner kleinen Fläche, Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft zwischen den Oberzentren Hannover und Braunschweig auf Dauer zerrieben werde. Dies beweise alleine die prognostizierte Bevölkerungszahl bis 2030, wobei der Kreis Peine mit jetzt etwa 130 000 Einwohnern im Laufe der Jahre 10,1 Prozent verlieren wird. Dagegen wächst Braunschweig zum Beispiel um 11,5 Prozent. Zum Vergleich: Hildesheim (jetzt 275 000 Einwohner) verliert demnach 15,5 Prozent.

Einhaus betonte erneut, dass der Landkreis nur als komplette Einheit fusionieren werde. Eine Zerschlagung des Kreises Peine sei mit ihm nicht zu haben. Der Landrat weiter: „Wenn zum Beispiel Braunschweig einzelne Gemeinden aus unserem Landkreis herausbrechen möchte, dann bin ich strikt dagegen.“

Ein weiteres Ziel sei es, dass es auch nach einer Fusion kurze Wege für die Bürger geben müsse - etwa bei Verwaltungsgängen. Deswegen will Einhaus vor allem die Stadt und die Gemeinden stärken, „weil sie sehr nah am Bürger dran sind“.

Klar sei ebenso: „Die Verwaltung soll auch nach einem Zusammenschluss weitestgehend in der Fuhsestadt bleiben. Das ist wichtig.“

tk

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