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Eine Feuerwehrfrau als Geburtstagsgeschenk

Peine Eine Feuerwehrfrau als Geburtstagsgeschenk

Heiße Liebe: Sarah Taube gehört zu den derzeitigen Feuerwehrfrau-Anwärterinnen. Die 21-Jährige aus Dungelbeck hat ihren Beitritt zur Feuerwehr ihrem Freund zum Geburtstag geschenkt – und nicht bereut. „Ich habe in einigen anderen Vereinen viel von Kameradschaft gehört, bei der Feuerwehr wird sie wirklich gelebt“, sagt die junge Frau.

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Feuerwehr-Nachwuchs bei der praktischen Übung für die Truppmann-Ausbildung.

Quelle: pif

Peine . Mit ihr zusammen macht Natascha Bock die Truppmann-Ausbildung auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Peine-Horst. Die 17-Jährige ist im Gegensatz zu der Dungelbeckerin keine Quereinsteigerin bei der Feuerwehr. Die Duttenstedterin war schon in der Jugendwehr aktiv und ist an ihrem 16. Geburtstag zur Feuerwehr gewechselt: „Wir hatten noch keine Frau in der Ortswehr Duttenstedt, da wurde es mal Zeit“, sagt sie schmunzelnd.

20 Anwärter haben den praktischen ersten Teil der Ausbildung absolviert. „Auf dem Programm steht zum Beispiel der Löschangriff nach Dienstvorschrift III“, sagt Teamleiter Torsten Helwes, der auch Ortsbrandmeister in Handorf ist.

Der praktische Teil umfasst 28 Stunden Ausbildung. Geübt wird zum Beispiel der Einsatz mit den sogenannten B-Rohren und C-Rohren. „B-Rohre sind die großen Schläuche, die meist für Außeneinsätze verwendet werden“, erklärt Helwes. Sie schaffen es immerhin, 300 Liter Wasser pro Minute auf das Feuer zu pumpen. Die C-Rohre packen 100 Liter Wasser pro Minute. „Die nehmen wir meist für den Innenangriff, weil sie leicht zu handhaben sind“, sagt Helwes.

Zur praktischen Ausbildung hinzu kommen 80 Theoriestunden in den Ortswehren. Nach zwei Jahren legen die künftigen Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen dann ihre Prüfung ab.

Der Feuerwehr-Nachwuchs ist wichtig, um die Sicherheit der Bevölkerung zu garantieren. Denn die Wehren im Peiner Land organisieren sich auf freiwilliger Basis, und die Helfer sind ehrenamtlich unterwegs. „Deshalb freuen wir uns auch über die Nachwuchsarbeit in den Jugendwehren, aus denen wir jedes Jahr neue Kräfte bekommen“, sagt Helwes. Genauso wichtig sei es aber, Nachwuchs zu gewinnen, der einfach in die Wehr eintritt, weil Spaß an der Feuerwehr hat – oder aus so gewichtigen Gründe wie Sarah Taube.

Wer Spaß an der Feuerwehr hat und mehr über deren Arbeit erfahren möchte, kann sich an den Sprecher der Stadtwehren wenden. Francesco Schweer ist unter Telefon 0171/ 7755907 zu erreichen.

Thorsten Pifan

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