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Einbrüche und Vandalismus: Haft für Familienvater (33)

Peine Einbrüche und Vandalismus: Haft für Familienvater (33)

Für zwei Jahre wandert ein 33 Jahre alter Peiner jetzt ins Gefängnis. Er hatte sich im Frühling dieses Jahres des Einbruchs und Diebstahls in neun Fällen schuldig gemacht. Sein ein Jahr jüngerer Kompagnon, der ihn dabei dreimal begleitet hatte, erhielt elf Monate Haft auf Bewährung und muss von seinem Einkommen 500 Euro Geldauflage abgeben.

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Der Richter verurteilte einen Peiner zu zwei Jahren Haft.

Quelle: Archiv

Auch Sachbeschädigung gehörte zu den Anklagepunkten. Denn wenn der mehrfache Vater von fünf Kindern allein oder mit seinem Kumpel auf Beutezug gegangen war, nahm er nicht nur Computer, Laptops, Kaffeeautomaten, Kameras, Bargeld sowie Kaffee und Tee mit, sondern hinterließ mit zerschlagenem Mobiliar, ausgegossenen Flüssigkeiten und ausgekippten Papieren jedes Mal einen Ort der Verwüstung.

Bei einem Einbruch in ein Autohaus benutzte er einen der Wagen gleich als Fluchtfahrzeug. Da er keinen Führerschein hat, reihte sich auch noch Führen eines Kraftfahrzeugs ohne gültige Fahrerlaubnis in die Tatvorwürfe ein.

Wegen all dieser Anklagepunkte und anderer hatte der Familienvater bereits 16 Mal vor dem Kadi gestanden und hatte eine bestehende Bewährung durch die neuen Straftaten verwirkt.

Sein Verteidiger meinte, dass sich der Einzelhandelskaufmann zwischendurch vier Jahre tadellos gehalten habe, und hoffte auf ein Gnadenurteil in Form einer Bewährungsstrafe. Obwohl das Schöffengericht ihm sein Geständnis zugute hielt, übertraf es mit dem Strafmaß den Antrag der Staatsanwaltschaft, die ein Jahr und zehn Monate Haft gefordert hatte.

„Wir wollen nicht fünf Kindern den Vater nehmen - andererseits kann das Gericht nicht dieser Logik folgen, dass man möglichst viele Kinder in die Welt setzt und dann nicht in den Knast muss. Der Angeklagte hat gewusst, was er tat, und dass er noch unter Bewährung stand“, erklärte der Richter.

Wie bei ihm hatten auch bei seinem Partner Geldmangel und Frust zu diesen fatalen Taten geführt. Da der jedoch ohne Vorstrafe war und Arbeit hat, stellte ihm das Gericht eine positive Sozialprognose, wobei er allerdings durch die Geldstrafe einen Denkzettel erhalten sollte.

hui

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