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Einbruchserie: Haftbefehl gegen Jugendlichen

Peine Einbruchserie: Haftbefehl gegen Jugendlichen

Peine . Gleich vier junge Peiner im Alter zwischen 15 und 19 Jahren standen jetzt wegen einer ganzen Einbruchserie vor dem Richter. Vielmehr: Sie sollten dort stehen. Einer blieb der Verhandlung fern mit der Begründung, er könne sich das Fahrgeld nach Peine von seinem Wohnort Mannheim nicht leisten, teilte sein Verteidiger mit. Gegen diesen Angeklagten verhängte die Richterin zunächst Haftbefehl, bevor die Staatsanwältin die Anklage verlas.

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Das Amtsgericht in Peine.

Quelle: A

Und sie las lange: Einbruch in 21 Fällen in unterschiedlicher Zusammensetzung wurden dem Quartett vorgeworfen. So gehen allein drei Einbrüche in der Kindertagesstätte Pusteblume - beim ersten Mal scheiterten sie noch an der Terrassentür - auf deren Konto. Auch Schulen, vor allem die BBS an der Vöhrumer Straße, suchten die vier Täter mehrfach heim, stahlen Computer und Kameras und einmal Süßigkeiten im Wert von 80 Euro - allein der Schaden durch eingeschlagene Scheiben und aufgebrochene Türen belief sich in diesem Fall auf 5000 Euro.

Auch die Mieter in einigen Häusern an der Friedenstraße dürften wieder ruhiger schlafen, nachdem die Angeklagten 2012 dort häufig in Kellerräume einbrachen, meist aber nichts Lohnendes fanden bis auf eine Spielekonsole und ein bisschen Feuerwerk.

Da der 18-jährige Angeklagte schon eine Jugendstrafe in Hameln absitzt und dessen 19-jähriger Kumpel ebenfalls bereits verurteilt ist - in seiner Bewährungszeit allerdings allen Auflagen eifrig nachkommt - stellte die Richterin das Verfahren gegen sie ein.

Blieb noch der 15-Jährige, zur Tatzeit gerade 14. Bisher ein unbeschriebenes Blatt, verließ er ohne das Wissen seiner Eltern nachts die Wohnung, um mit den anderen auf Einbruchstour zu gehen. Die Richterin redete dem jungen Ersttäter eindringlich ins Gewissen und ordnete 30 soziale Arbeitsstunden, eine sechsmonatige Betreuungsweisung zugunsten einer sinnvollen Freizeitgestaltung und einen Freizeitarrest an. Dieses Wochenende ohne Fernsehen, Handy, Computer und sonstige Ablenkungen solle er zum Nachdenken nutzen, riet sie.

hui

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