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Einbruch in Schlachterei und Schule: Zwei Peiner verurteilt

Peine Einbruch in Schlachterei und Schule: Zwei Peiner verurteilt

Eine 20 Jahre alte Frau und ein Mann (25) aus Peine mussten sich jetzt wegen Einbruchs vor dem Amtsgericht verantworten. Tatorte waren eine Schlachterei und eine Grundschule, wo sie zusammen mit einem Dritten eingestiegen waren. Das Urteil: Die Frau muss 120 soziale Arbeitsstunden ableisten, der Mann erhielt sechs Monate Haft auf Bewährung und 150 Arbeitsstunden.

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Amtsgericht Peine: Hier wurde verhandelt.

Quelle: A

Sie habe es aus Liebe getan, sagte die Angeklagte reumütig. Zusammen mit dem Bruder des Angeklagten - ihrem damaligen Freund, dessen Fall hier nicht verhandelt wurde - hätten sie an jenem Abend im März hungrig vor dem Fernseher gesessen. Geld hatte keiner und so entstand die Idee, in einer Fleischerei einzubrechen.

Pikanterweise hatte der 25-jährige Angeklagte dort seine Ausbildung zum Fleischer absolviert und grämte sich vor Gericht, dass er seinen ehemaligen Chef, der ihn immer unterstützt habe, dermaßen hintergangen habe. Die beiden Brüder stahlen nicht nur Lebensmittel, sondern nahmen auch noch einen Flachbildschirm und 150 Euro mit.

Die damals 19 Jahre alte Täterin agierte als Fluchtwagenfahrerin und blieb im Auto. Aber gleich nach dem Einbruch in der Fleischerei hatte sie die Idee, auch noch zur Grundschule in Hohenhameln zu fahren, wo die Männer nach dem Einsteigen durch ein eingeschlagenes Fenster ein Smartphone und über 1000 Euro erbeuteten. Diese Idee zu dem zweiten Einbruch, sagte die Richterin, zeuge von krimineller Energie, bei der bis dahin unbescholtenen Auszubildenden, der der Jugendgerichtshelfer eine verzögerte Reife attestierte.

Neben den Arbeitsstunden gab die Richterin der Angeklagten auch auf, einen Täter-Opfer-Ausgleich vorzunehmen. „Das kann ich aber nur im Jugendstrafrecht tun, Sie kann ich dazu nicht verurteilen“, sagte die Richterin in Richtung des Mannes. „Aber ich rate Ihnen, freiwillig daran teilzunehmen und die Sache mit ihrem Ex-Chef in Ordnung zu bringen“, mahnte sie.

hui

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