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Einbrecher hinterließen Spur der Verwüstung

Peine Einbrecher hinterließen Spur der Verwüstung

Die drei am Montag gefassten Einbrecher und ein weiterer Verdächtiger sind wieder auf freiem Fuß. Sie haben nach PAZ-Informationen einiges auf dem Kerbholz. Die Polizei spricht von Taten deutlich im zweistelligen Bereich. Die PAZ hat erfahren, dass es bis zu 40 oder 50Einbrüche sein könnten.

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Stefanie Krause von der Firma ColorTec ist wütend, dass die randalierenden Einbrecher wieder auf freiem Fuß sind.

Quelle: pif

Die Opfer der Taten sind einerseits erleichtert, dass die Täter identifiziert sind. Andererseits sind sie geschockt, dass die Einbrecher nicht in Haft sitzen.

„Es ist frustrierend, das zu hören und ich bin richtig wütend“, sagt Stefanie Krause von der Firma ColorTec an der Schäferstraße. Dort waren die Peiner in der Nacht zu Donnerstag. Sie haben zwar reichlich Beute gemacht - ein Laptop und eine Kamera wurden gestohlen - vor allem hinterließen die Einbrecher aber auch eine Spur der Verwüstung.

„Sie haben sogar Öl auf den Drucker und die Telefonanlage geschmiert“, sagt Krause. Im Büro der Fahrzeuglackiererei waren alle Schränke und Schubladen aufgerissen und der Inhalt auf dem Boden verstreut worden. Zweieinhalb Tage habe es gedauert, bis sie wieder alles aufgeräumt hatte, sagt Krause.

Nicht weniger schlimm hatte es ihren Nachbarn Jörg Blasey getroffen. In seiner Firma Shiny Dream verpasst er Autos eine Frischekur. Doch in jener Nacht waren die Einbrecher auch bei ihm. „Sie haben alle Pflegemittel auf dem Boden verteilt. Die Dosen mit Politur haben sie auf dem Boden zertreten - offenbar damit sich alles besser verteilt“, sagt er resigniert.

Auch Blasey ist wütend, dass die Täter wieder auf freiem Fuß sind. „Wir haben von vielen Geschädigten gehört, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Da fragt man sich schon, warum den Tätern nicht ein Riegel vorgeschoben wird. Jetzt wird ihnen gezeigt, dass sie vorerst nicht mit schlimmen Konsequenzen rechnen müssen.“

Die Einbrecher, denen nach PAZ-Informationen auch diese Einbrüche - und weitere in jener Nacht und am Wochenende - zugeordnet werden, sind in der Nacht zu Montag von der Polizei gefasst worden. Da waren sie schon wieder auf Diebes- Tour und hatten Räume im Ratsgymnasium, der Burgschule, des Kindergartens St. Elisabeth und des Theresienhauses verwüstet.

pif

Einbrecher sind wieder frei

Nach dem Fahndungserfolg der Polizei, die am Montag drei Einbrecher festnahm (PAZ berichtete), ist den Beamten am Montagabend auch der vierte Täter ins Netz gegangen, sagte Polizei-Sprecher Stefan Rinke. Es handelt sich um einen 33-Jährigen Peiner. Inzwischen sind alle vier mangels Haftgründen wieder frei. Die Peiner Polizei hatte zwar einen Haftbefehl angeregt.

Die Staatsanwaltschaft hatte aber keinen Antrag auf einen entsprechenden Erlass gestellt. Die Einbrecher haben einen Teil der ihnen vorgeworfenen Taten gestanden. Sie sollen in Schulen, Geschäfte und soziale Einrichtungen eingebrochen sein. Dabei haben sie eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Polizei ermittelt gegen die Täter – es soll sich um eine Gruppe von sieben Personen handeln – in weiteren Fällen. „Wir gehen von einer Einbruchszahl aus, die deutlich im zweistelligen Bereich liegt“, sagte Rinke.

pif

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