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Ein neues Leben: Cornelius Kuhnke (7) feiert erstes Weihnachten nach Risiko-OP

Peine Ein neues Leben: Cornelius Kuhnke (7) feiert erstes Weihnachten nach Risiko-OP

Duttenstedt. Der siebenjährige Cornelius Kuhnke aus Duttenstedt ist ein ganz normaler Junge. Er tobt gern, liebt Fahrradfahren und geht einmal pro Woche turnen. Doch dass Cornelius noch lebt, grenzt an ein Wunder. Mitte des Jahres wurden ihm in nur einem Eingriff eine neue Leber, eine Niere sowie eine Hohlvene transplantiert (PAZ berichtete). Eine riskante Operation, die zum ersten Mal in Deutschland durchgeführt worden war. Ein Eingriff, der das Leben des Jungen rettete und viele Peiner bewegte.

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Ein ganz normaler Junge: Cornelius (Mitte) freut sich auf das Weihnachtsfest im Kreise der Familie – das erste, bei dem er wieder völlig gesund ist.

Quelle: rb

Dass Cornelius (7) lachen, herumtoben oder mit seinen vier Geschwistern spielen kann, ist nicht selbstverständlich. Der Duttenstedter leidet an der angeborenen Krankheit Denys-Drash-Syndrom, die sich unter anderem durch ein erhöhtes Tumor-Risiko äußert und später zu Nierenversagen führt. Bereits mit zwei Jahren diagnostizierten Ärzte bei Cornelius Krebs, eine Chemotherapie folgte. Geheilt war der Siebenjährige jedoch nicht - eine Transplantation blieb die einzige Überlebenschance.

Mutter Ellen Kuhnke beschreibt die Zeit kurz vor der Transplantation im Mai: „Erst wenige Tage, bevor es zu spät gewesen wäre, gab es einen Spender. Es gab keine andere Wahl, als sofort zu transplantieren“ - Niere, Leber und Hohlvene in nur einem Eingriff. „Sonst wäre Cornelius gestorben. Wir mit den Nerven am Ende.“ Doch die riskante Operation glückte: In dem siebenstündigen Eingriff retteten Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover das Leben des Jungen.

Seitdem hat sich viel getan, betont Ellen Kuhnke: „Das war für uns alle ein Neubeginn. Es geht Cornelius gut, er ist jetzt gesund.“ Seit September besucht er die Grundschule Essinghausen. „Er geht gerne dorthin. Viele Leute denken, nach der Transplantation könne Cornelius nichts alleine tun. Aber er lässt sich nicht einschränken.“ Zwar müsse er sein Leben lang Medikamente nehmen, doch sonst sei er ein ganz normaler Siebenjähriger: „Er liebt es, Rad zu fahren, probiert sich im Inlinerfahren und geht einmal die Woche turnen. Da ist er richtig gut“, erzählt seine Mutter stolz.

Trotz der bangen Zeit vor der Transplantation habe es im Rückblick auch Positives mit sich gebracht: „Mein Mann Stefan und ich erfahren viel Unterstützung. Und es hat uns als Familie stark gemacht und noch mehr zusammengeschweißt. Wir helfen uns gegenseitig, halten immer zusammen.“ Und so feiert die Familie natürlich Weihnachten im Kreise der Liebsten. Ein Fest, bei dem endlich auch der kleine Cornelius wieder völlig gesund ist.

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