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Ein Konzert der besonderen Art: Maybebop und Landesjugendchor

Kreis Peine Ein Konzert der besonderen Art: Maybebop und Landesjugendchor

Kreis Peine. Auch ohne Instrumente ist erstaunliche Musik möglich. Das bewiesen die A-capella-Gruppe Maybebop und der niedersächsische Landesjugendchor im Rahmen der 26. Niedersächsischen Musiktage vor 750 Zuschauern in der Groß Ilseder Gebläsehalle. „Freiheit“ war der Titel des Konzerts am Samstagabend.

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A-capella-Band: Maybebop trat am Samstagabend auf.

Quelle: im

Nur mit dem Mund erzeugten die jungen Sänger Töne, die jedes Instrument in den Schatten stellten. Dabei transportierten sie so viel Spaß und Freude, dass sie das Publikum sofort in ihren Bann zogen. Der Chor und Maybebop sangen teils gemeinsam, teils getrennt. Oftmals unterstütze die Band den Chor mit rhythmischen Geräuschen, die sie ebenfalls mit dem Mund hervorbrachten. Der Chor begeisterte durch die große Anzahl an Sängern und die ungewöhnliche Interpretation von bekannten Liedern. Da erklang „Lasse reden“ von den Ärzten in ganz neuem Gewand. Erstaunlich war es, zu hören, in welch hoher Tonlage Männer zu singen imstande sind. Gänsehautgefühl erzeugte die Interpretation des Liedes „Die perfekte Welle“, das im Original von der Band Juli stammt. Vom Chor gesungen, erlebte es eine Renaissance.

Die Verbindung von Maybebop und dem Landesjugendchor schafft Oliver Gies, der sowohl Bandmitglied ist, als auch Chorleiter. Es wurde ein Parallelprogramm entwickelt, das es so noch nicht gab. Immer wieder war zu beobachten, dass auch die jugendlichen Chorsänger von den Gesangs- und Geräuschvirtuosen begeistert waren. So interpretierte MaybeBop den wohl bekanntesten A-capella-Hit „Mein kleiner grüner Kaktus“ auf ganz spezielle Weise. Die Bühne in grünes Licht getaucht, wurde aus dem Stück eine Gruselnummer. Sänger Heinrich Sebastian Schröder rollte das „R“ wie im Dracula-Film und betonte die einzelnen Silben mit viel Nachdruck. In Verbindung mit den erzeugten Geräuschen seiner Bandkollegen ergab dies ganz spezielle Musik, die die Gebläsehalle in dieser Art sicher noch nicht gesehen hat.

taw

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