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Ein Kandidat für den Kreis Peine? Salzgitter will mit Einhaus sprechen

Kreis Peine Ein Kandidat für den Kreis Peine? Salzgitter will mit Einhaus sprechen

Kreis Peine/Salzgitter. Nachdem der Peiner Kreistag am Dienstagabend Landrat Franz Einhaus (SPD) mit Fusionsgesprächen mit den Nachbarkommunen beauftragt hat, zog jetzt der Stadtrat in Salzgitter nach. Gestern Abend verabschiedete das Gremium den Beschluss, die Verwaltung der Stadt Salzgitter ebenfalls mit Gesprächen zu beauftragen.

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Das Rathaus in Salzgitter-Lebenstedt: Der Stadtrat der kreisfreien Stadt Salzgitter beauftragte Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU) gestern Abend mit Fusionsgesprächen.

Die Entscheidung fiel einstimmig, nachdem sich die Mehrheitsgruppe von SPD und Grünen mit den anderen Parteien und Gruppen im Rat am Nachmittag geeinigt hatte.

Anders als im Landkreis Peine wird die Amtszeit von Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU) aber nicht automatisch verlängert.

Der Peiner Kreistag beschloss einhergehend mit dem Auftrag zu Fusionsgesprächen auch, Landrat Franz Einhaus (SPD) bis 2016 im Amt zu belassen, was im Kreistag für großen Wirbel gesorgt hatte (siehe Text unten). Während der Peiner Kreistag die mögliche Stoßrichtung von Fusionsgesprächen noch offen gehalten hat, gibt es vom Stadtrat Salzgitter klare Grenzen.

So soll die Verwaltung in Salzgitter mit den Landkreisen Peine, Wolfenbüttel und Goslar sprechen. Gleichzeitig will Salzgitter mit Gemeinden oder Samtgemeinden in der Nachbarschaft über eine interkommunale Zusammenarbeit oder sogar einen Zusammenschluss reden. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Salzgitter liegt Lengede.

Für Klingebiel ist es wichtig gewesen, dass festgehalten wird, dass die Stadt nicht zerschlagen wird und auch kein Gebiet in einem künftigen Gebilde abgibt. „Die Größe Salzgitters muss erhalten bleiben“, sagte er nachdrücklich der PAZ.

  • Mögliche Fusions-Partner für den Landkreis Peine sind neben der Region Hannover, die Landkreise Hildesheim, Gifhorn und Wolfenbüttel sowie die kreisfreien Städte Braunschweig und Salzgitter.

Auf PAZ-Anfrage will man sich beim Kreis Peine nicht an Spekulationen über einen möglichen Wunschpartner beteiligen. Fusionsgespräche mit anderen Kreisen und Städten sollen jetzt „ergebnisoffen“ geführt werden. Es stehe noch nichts fest.

Von Thorsten Pifan

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