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Ein Jahr "Frühe Chancen" in Jakobi-Krippe

Peine Ein Jahr "Frühe Chancen" in Jakobi-Krippe

Peine. Ein Teil des Modellprojektes „Frühe Chancen“ des Bundesfamilienministerium ist die Peiner St.-Jakobi-Krippe. Seit rund einem Jahr befassen sich die Mitarbeiterinnen intensiv mit dem Spracherwerb von Kindern unter drei Jahren. Das Ziel: Den Kindern Sprache nicht durch Verbessern näherzubringen, sondern in Alltagssituationen im Gespräch Begriffe, Aussprache und Grammatik zu vermitteln.

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„Da ist die Kamera“: Auch auf Gestik und Mimik der Kinder geht das Team der St.-Jakobi-Krippe ein, um Sprache zu fördern. Von links: Bianca Ohmes, Einrichtungsleiterin Christiane Schmidte, Denise Grosch und Silke Bothe.

Quelle: js

„Wir nehmen in Gesprächen das auf, was die Kinder interessiert“, schildert Bianca Ohmes, Sprachexpertin der St.-Jakobi-Krippe. „Wichtig ist, auf die Kindern einzugehen, ihnen Zeit zu geben und den Dialog nicht vorzugeben.“

Dabei sei auch Mimik und Gestik der Kleinkinder ein wichtiges Merkmal. „Wir wollen die Sprache der Kinder entdecken und begleiten. Es gilt, jedes Kind so wahrzunehmen, wie es ist.“ Ob im Morgenkreis, beim Frühstück oder beim Wickeln - die Kinder geben das sprachliche Tempo vor, die Erzieherinnen nehmen es auf. Die pädagogische Mitarbeiterin Silke Bothe betont: „Man muss ein offenes Ohr für die Kinder haben und auch auf Körpersprache eingehen. Man muss ihnen Zeit lassen und auf Augenhöhe sein.“

Zum Abschluss des Modellprojektes präsentiert die Krippe morgen bei einer großen Abschlussveranstaltung in Hannover mit 130 Kitas die Arbeit des letzten Jahres - in Bild und Ton. Sprachexpertin Ohmes schildert: „Im Rahmen des Projektes haben wir verschiedene Alltagssituationen gefilmt und analysiert. Manchmal haben wir die Kamera einfach laufen lassen, manchmal bestimmte Situationen bewusst aufgezeichnet.“ Das zehnminütige Werk zeigt Schwerpunkte der Arbeit. Bei der Veranstaltung in der Kongresshalle erhält die Peiner St.-Jakobi-Kita die Zertifizierung als Konsultations-Kita. Ohmes freut sich: „Für uns war dieses Jahr ein großer Erfolg. Wir können professionell mit dem Spracherwerb umgehen - und die Kinder bekommen noch mehr Aufmerksamkeit. Das brauchen sie für den Spracherwerb und für ihre Persönlichkeitsbildung. Das macht die Kinder selbstbewusster.“

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