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Ein Geschenk der besonderen Art

Historischer Stuhl im Peiner Rathaus Ein Geschenk der besonderen Art

Ein Geschenk der besonderen Art hat Bürgermeister Klaus Saemann Ende April von der Peiner Einwohnerin Frau Ursula Brauer erhalten: einen Stuhl aus dem Ratssaal des alten Rathauses.

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Klaus Saemann freut sich über den historischen Stuhl.

Peine.  Ein Geschenk der besonderen Art hat Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) von der Peiner Einwohnerin Ursula Brauer erhalten: einen Stuhl aus dem Ratssaal des alten Peiner Rathauses.

Der Stuhl, der sich in einem herausragend gepflegten Zustand befindet, fand den Weg in die Familie Brauer Anfang der 1960er-Jahre. In dieser Zeit bezog man seitens der Stadtverwaltung das neue Rathaus am Schützenplatz und entrümpelte das alte Rathaus am historischen Marktplatz. Bürger mit Interesse an im neuen Rathaus nicht mehr benötigtem Mobiliar konnten so durch die alten Amtsstuben stöbern und das ein oder andere mit in die eigene gute Stube nehmen.

Beim Stöbern auf dem Dachboden des alten Rathauses fiel den Brauers der abseits stehende und staubige Stuhl auf und so wechselte dieser im November 1962 für drei Deutsche Mark seinen Besitzer.

Die Familie Brauer ließ den alten Stuhl durch Martin Schulze, einer der Meister der damaligen Firma Nowicki, aufarbeiten und hegte und pflegte das dadurch entstandene Schmuckstück über all die Jahre.

Wichtigster Wunsch von Ursula Brauer in Bezug auf den Stuhl war, dass er einmal in das Eigentum der Stadtverwaltung zurückfällt und für sie ist dieser Zeitpunkt nun gekommen.

Neben dem alten Bürgermeisterstuhl aus dem Jahr 1740, der im Großen Besprechungsraum des Rathauses steht, befindet sich nun also ein weiterer historischer Bürgermeisterstuhl in unmittelbarer Nähe des Bürgermeisters. Dieses Mal sogar ganz nah: Das Geschenk von Brauer fand seinen Platz direkt im Büro des Bürgermeisters.

Bei diesem „neuen“ Bürgermeisterstuhl handelt es sich laut Stadtarchivar Michael Utecht „vermutlich um eine Sitzgelegenheit aus dem Jahr 1832, was aus einem Auszug aus dem Heimatspiegel vom September 1973 schließen lässt“.

Peines Bürgermeister Klaus Saemann bedankte sich persönlich bei Ursula Brauer für dieses ganz besondere historische Geschenk, das man pflegen werde.

Von Lara Krämer

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