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Ehrung für Ärzte und Helfer

Peine Ehrung für Ärzte und Helfer

Peine. „Sie haben Hilfe geleistet, als Not am Mann war“: Mit diesen Worten brachte der scheidende Peiner Bürgermeister Michael Kessler (SPD) seinen Dank an die ehrenamtlichen Helfer und die Ärzte zum Ausdruck, die im zurückliegenden Jahr beinahe rund um die Uhr für die Peiner Flüchtlinge im Einsatz waren.

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Die geehrten Ärzte und ehrenamtlichen Helfer, nachdem sich Bürgermeister Michael Kessler (3.v.l.) mit einem Präsent für ihr Engagement bedankt hatte.

Quelle: Foto: Jasper Warzecha

Zugleich überbrachte Kessler auch den „herzlichsten Dank“ des Landkreises. „Es ist alles andere als selbstverständlich“, lobte der Politiker die zahlreichen Einsätze. Zu Beginn der Flüchtlingsströme in den Peiner Landkreis waren die Ärzte um Dr. Klaus-Dieter Radtke, Dr. Detlef Wilhelm Reineck, Dr. Konrad Bock und Bernd Meyer im Wechsel zwei Tage in der Woche im Unternehmerpark Peine II (UPP II) im Einsatz und in der Folge an einem Tag.

„Dabei standen vor allem Impfungen und die Ausstattung mit Impfpässen im Vordergrund“, zog Dr. Reineck anlässlich der Danksagung ein kleines Fazit.Allerdings spielten auch die zahlreichen psychischen Traumatisierungen eine große Rolle.

Bei der Betreuung der Patienten wurden die vier Mediziner von zwei Flüchtlingen aus dem Irak unterstützt. Besonders dabei ist, dass es sich bei Haidar Hussein Alsaediy und Marwan Tareg Rashid ebenfalls um Ärzte handelt und auch dadurch in kürzester Zeit die deutsche Sprache erlernten.

Beide sind seit November des vergangenen Jahres in Peine und stehen aktuell für den ärztlichen Bedarfsfall im UPP II zur Verfügung.

„Die Hilfe unserer irakischen Kollegen war wirklich Gold wert“, sagte dann auch Dr. Radtke voll des Lobes. „Vor allem für die traumatischeren Behandlungen war es von unheimlich wichtiger Bedeutung, dass die Patienten in ihrer Muttersprache behandelt werden konnten“, so der Mediziner weiter.

Weiterhin bedankte sich Bürgermeister Kessler auch bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern mit herzlichen Worten: „Es ist eine große Verantwortung gewesen“, so der Politiker, dem dieses Engagement „sehr imponiert hat.“

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