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Ehrenbürgerurkunde Bodenstedts ist im Museum

Peine Ehrenbürgerurkunde Bodenstedts ist im Museum

Peine ist stolz auf seinen berühmten Sohn: Im April jähren sich der Geburts- und Todestag von Friedrich von Bodenstedt. Der berühmte Dichter und Schriftsteller wurde am 22. April 1819 in Peine geboren und starb am 18. April 1892 in Wiesbaden.

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Peine. „Aus diesem Anlass wird die im Stadtarchiv verwahrte Ehrenbürgerurkunde, die dem Dichter 1889 anlässlich seines 70. Geburtstages von der Stadt Peine überreicht wurde, für kurze Zeit im Kreismuseum ausgestellt“, kündigt Stadtarchivar Michael Utecht an. Als Leihgabe des Stadtarchivs werde das schmuckreich gestaltete historische Dokument - nebst reich verzierter, samtbezogener Hülle - dort vom 18. bis 26. April zu sehen sein.

Bodenstedt drückte seinen Dank über die Verleihung der Ehrenbürgerwürde in einem persönlichen Schreiben vom 27. April 1889 an den Peiner Magistrat aus. Darin heißt es unter anderem:

„Unter allen Glückwünschen und Ehrengaben welche mein siebzigster Geburtstag mir aus drei Welttheilen gebracht hat, sind mir die aus meiner Vaterstadt gekommenen die liebsten gewesen. […]

Im alten Königreich Hannover ist noch kein Dichter zu hohen Jahren und Ehren gekommen: Peine wird in der Literaturgeschichte den Ruhm behaupten, die erste hannoversche Stadt zu sein, welche einen ihrer Söhne als Dichter zum Ehrenbürger ernannt hat.“

„Außerdem widmet sich das Archiv-Sonderblatt 1/2015 dem Peiner Dichter und seinem Aufenthalt im Orient“, erklärt Utecht. Der Titel lautet „Abschied von Tiflis 1845 - Aufbruch zum Schwarzen Meer“.

Rund eineinhalb Jahre hatte Bodenstedt seinen Wohnsitz in Tiflis. Von hier aus unternahm er zahlreiche Exkursionen in die nähere und weitere Umgebung der Kaukasusregion, widmete sich Sprache, Kultur und Geschichte ihrer Bewohner, studierte Landschaft und Natur.

Weitere aufschlussreiche Details sind nachzulesen im aktuellen Sonderblatt des Stadtarchivs.

jti

• Das Archiv-Sonderblatt ist ab sofort kostenlos erhältlich im Stadtarchiv, der Stadtbücherei, dem Rathaus (Bürgerbüro) und dem Kreismuseum. Außerdem steht es im Internet als Pdf-Datei zum Herunterladen unter www.peine-online.de

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