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Ehemalige Mälzerei wird abgerissen

Peine Ehemalige Mälzerei wird abgerissen

Peine. Jetzt steht es fest: Die ehemalige Mälzerei Langkopf am Bahnhof wird komplett abgerissen. Der Rückbau hat bereits begonnen. In den nächsten Tagen rücken Spezialbagger an, um die bis zu 35 Meter hohen Gebäudeteile abzubrechen.

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Über Jahrzehnte prägte die Mälzerei am Bahnhof das Peiner Stadtbild: Jetzt werden die bis zu 35 Meter hohen Gebäude abgerissen.

Quelle: mic

Wie der Besitzer und ehemalige Betreiber der Mälzerei, Dr. Heiko Wischmann, bestätigte, soll der still gelegte Industriekomplex bis Mai dem Erdboden gleich gemacht werden. Er erhofft sich dadurch auch bessere Vermarktungschancen für das 12 000 Quadratmeter große Areal. Unklar ist noch die Zukunft der benachbarten Mälzerei Heine.

Bereits Mitte Dezember haben die ersten Abrissarbeiten an der Langkopf-Mälzerei auf der Seite zum Friedrich-Ebert-Platz begonnen. Gefährliche Altlasten gebe es praktisch keine. „Ein Mälzereibetrieb produziert nach dem Reinheitsgebot“, sagt der Besitzer, der davon überzeugt ist, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Über mögliche Nachnutzungen hatte es immer wieder Diskussionen gegeben. Zuletzt wollte ein Investor ein neues Einkaufszentrum auf dem Gelände bauen. Die Stadt erteilte diesem Projekt jedoch eine Absage, da sie sich zuerst mit dem Lindenquartier, wo ebenfalls ein Einkaufszentrum entsteht, beschäftigen will (PAZ berichtete). Laut Wischmann habe dieser Investor immer noch Interesse. Darüber hinaus gebe es aber noch weitere Interessenten für das Gelände, betonte der Geschäftsmann.

Die Entscheidung, dass jetzt abgerissen wird, sei letztlich auch aus Sicherheitsgründen getroffen worden. Teile der Ziegelfassade seien abgängig, darüber hinaus habe es zuletzt immer wieder Vandalismus und damit einhergehend großen Ärger gegeben, obwohl bereits zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Türen wurden verschweißt, Fenster gesichert und Leitern abgesägt.

Der Abriss wird sich laut Wischmann über mehrere Monate hinziehen. Zig Tonnen Beton werden vor Ort zerkleinert, das Altmetall zur Wiederverwertung weitergegeben.

Alle Genehmigungen für den Abriss, unter anderem von der Stadt Peine, lägen vor, sagt Wischmann. Über einen Abriss denkt übrigens auch der Eigentümer der benachbarten Mälzerei Heine am Friedrich-Ebert-Platz, die Getreide AG, nach.

mic

• Mehr zum Thema in der PAZ-Ausgabe von Freitag auf Seite 10.

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