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Duttenstedter lösen Betreuungsproblem selbst

Peine-Duttenstedt Duttenstedter lösen Betreuungsproblem selbst

Duttenstedt. Der Streik des Kindergartenpersonals seit dem 8. Mai stellt viele Eltern vor große Probleme bei der Betreuung des Nachwuchses. In Duttenstedt haben Mütter in Eigeninitiative eine Lösung gefunden.

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Mittagspause: Janine Schaper (l.) und Nicole Kahlo mit einigen Kindern im Seniorenraum in Duttenstedt.

Quelle: wos

Duttenstedt. Janine Schaper, Nicole Kahlo und andere Frauen haben eine „Mütterhilfe“ gegründet. Im Raum des Seniorenkreises, der im Kindergartengebäude untergebracht ist, werden derzeit „auf eigene Kappe“ Kinder betreut.

„Am Freitag, 8. Mai, war der erste Streiktag. Seit Montag, 11. Mai, läuft die Kinderbetreuung“, erklärt Janine Schaper. Für die meisten Mütter ist gerade ihre Berufstätigkeit der Grund, weshalb sie so dringend auf die Kita angewiesen sind. Bei Schaper und Kahlo ist es genau umgekehrt: Sie verdienen als anerkannte Tagesmütter mit der Kinderbetreuung ihr Geld.

„Wir wollen uns aber an dem Streik nicht bereichern. Für Kinder, die sonst in die Kita gehen, berechnen wir nichts“, betonen die beiden Frauen. Gemeinsam mit anderen hätten sie nach einer Lösung für die vom Streik betroffenen Familien gesucht, die privat keine Möglichkeit haben, ihre Kinder gut unterzubringen. Derzeit sind das fünf Jungen und Mädchen.

Zunächst galt es natürlich, die Raumfrage zu klären. Dabei gab es Unterstützung von Ortsbürgermeister Michael Ramm. „Die Frauen sind auf mich zugegangen, und ich habe zwischen ihnen, der Stadt und dem Seniorenkreis vermittelt“, sagt Ramm. Die Räume von Kindertagesstätten selbst dürfen nicht genutzt werden, für den Seniorenraum konnte aber ein Nutzungsvertrag mit der Stadt abgeschlossen werden. Ein Glücksfall, denn so kann das Außengelände des Kindergartens mitgenutzt werden. Eine räumliche Alternative wäre die Mehrzweckhalle gewesen. „Auch seitens des Sportvereins hat man unsere Idee sehr unterstützt“, freuen sich die Frauen.

„Spielzeug, Malsachen und was wir sonst so für die Kinder brauchen haben wir von zu Hause mitgebracht. Jetzt passen wir auf unsere jeweiligen Tageskinder eben vorübergehend gemeinsam auf und können darüber hinaus noch anderen Familien helfen, ihre streikbedingtes Betreuungsproblem zu lösen“, bringen die Frauen die Situation auf den Punkt.

wos

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